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RegioMail2Content ist eine umfangreiche Automatisierungs-, Sicherheits- und Redaktionslösung für Joomla 5 und Joomla 6. Die Erweiterung übernimmt eingehende E-Mails aus einem oder mehreren Postfächern, analysiert und validiert deren Inhalte und kann daraus kontrolliert normale Joomla-Artikel in com_content erzeugen oder bestehende Artikel aktualisieren.
Der Funktionsumfang geht weit über einen einfachen „E-Mail zu Artikel“-Importer hinaus. Zwischen dem Abruf einer Nachricht und der Erstellung eines Artikels befindet sich eine mehrstufige Verarbeitungskette mit Absenderprüfung, Sicherheitsbewertung, Filterung, Bildverarbeitung, Regelwerk, Dublettenerkennung, Quarantäne, Joomla-Workflow, Mehrsprachigkeit, Auditierung und Fehlerbehandlung.
RegioMail2Content ist damit insbesondere für redaktionelle Systeme geeignet, bei denen Inhalte regelmäßig per E-Mail von Behörden, Unternehmen, Vereinen, Agenturen, Redaktionen oder anderen definierten Quellen angeliefert werden.
Das vollständige Joomla-Paket besteht aus drei gemeinsam installierten Erweiterungen.
com_regiomail2contentDie Komponente bildet die zentrale Verwaltungs- und Verarbeitungsebene. Sie enthält unter anderem Postfachverwaltung, Absenderverwaltung, Filter, Regeln, Nachrichtenwarteschlange, Quarantäne, Diagnose, Migration, Systemprüfung, Auditierung und sämtliche Content-Verarbeitungsdienste.
plg_task_regiomail2contentDas Task-Plugin integriert RegioMail2Content in den nativen Joomla Scheduled Tasks Scheduler.
Es übernimmt die automatisierte Verarbeitung und stellt eigene Routinen für Postfachabruf, Verarbeitung, Aufbewahrungsbereinigung, Queue-Bereinigung, Diagnosebereinigung und Systemprüfung bereit.
plg_content_regiomail2contentsourceDas Content-Plugin ergänzt die erzeugten Joomla-Artikel um gespeicherte Quelleninformationen, Disclaimer, Fotografenangaben und Copyrightinformationen. Außerdem synchronisiert es relevante Joomla-Workflow- und Veröffentlichungsinformationen zurück zu RegioMail2Content.
RegioMail2Content kann mehrere voneinander unabhängige Postfächer verwalten.
Für jedes Postfach können unter anderem Server, Port, Verschlüsselung, Benutzername, Authentifizierungsart, Ordner, Zeitüberschreitung, Abrufmenge, maximale Nachrichtengröße, Retry-Verhalten und Queue-Priorität getrennt festgelegt werden.
Dadurch können beispielsweise verschiedene Redaktionspostfächer parallel betrieben werden:
presse@...
polizei@...
vereine@...
kundennews@...
Jedes Postfach kann seine eigenen Richtlinien für Kategorien, Sprache, Joomla-Autor, Veröffentlichungsverhalten, Tags und Disclaimer erhalten.
Kennwörter und andere sensible Zugangsdaten werden nicht als normale Klartextkonfiguration behandelt.
Das Paket enthält dafür eine eigene CredentialCipher-Infrastruktur.
Auch OAuth-Tokens besitzen eine separate Verschlüsselungsschicht.
Zusätzlich existiert ein zentraler Secret-Redactor, der sensible Werte wie Passwörter, Tokens, Authorization-Header, Cookies, Sessioninformationen, API-Keys und Client-Secrets aus Diagnose- und Protokolldaten herausfiltert.
Die Erweiterung enthält einen eigenen IMAP-Mailboxadapter.
Dieser unterstützt sowohl Verbindungstests als auch den kontrollierten Abruf neuer Nachrichten.
Der Abruf erfolgt nicht einfach anhand einer kompletten Mailboxkopie. RegioMail2Content arbeitet unter anderem mit Mailbox-UIDs, Statusinformationen und persistenter Nachrichtenverwaltung, sodass bereits bekannte Nachrichten nicht beliebig erneut verarbeitet werden.
Neben klassischer Anmeldung per Benutzername und Kennwort besitzt RegioMail2Content eine OAuth2-fähige Adapterarchitektur.
Im Paket befinden sich Provider für:
Microsoft 365
Google Workspace
generisches OAuth2
Für generische Provider können Autorisierungs- und Token-Endpunkte sowie Scopes konfiguriert werden.
Die Infrastruktur verwaltet außerdem Access Tokens, Refresh Tokens, Tokenlaufzeiten und temporäre OAuth-Zustände.
RegioMail2Content integriert sich direkt in den Joomla-Scheduler.
Die zentrale Abrufroutine erledigt dabei wesentlich mehr als nur den Mailabruf. Sie kann innerhalb eines Scheduler-Laufs:
Postfächer abrufen, Nachrichten einreihen, Nachrichten verarbeiten, Joomla-Artikel erzeugen oder verändern, Sender-Rückmeldungen versenden, Queue-Wartung durchführen und Administratorwarnungen bewerten.
Zusätzlich besitzt das Paket eigene Scheduler-Routinen für:
Retention Cleanup,
Queue Cleanup,
Diagnostic Cleanup und
Foundation/System Check.
Scheduler-Runs werden gegen parallele Ausführung geschützt.
Eine empfangene Nachricht wird nicht unmittelbar ungeprüft als Artikel gespeichert.
RegioMail2Content besitzt eine persistente Queue.
Nachrichten durchlaufen definierte Zustände wie Eingang, Validierung, Verarbeitungsbereitschaft, Verarbeitung, Wiederholungsversuch und terminale Zustände.
Damit wird die Verarbeitung reproduzierbarer und fehlertoleranter.
Vorübergehende Fehler führen nicht sofort zum endgültigen Verlust einer Nachricht.
Die Queue unterstützt Wiederholungsversuche mit konfigurierbaren Zeitabständen.
Die Verzögerung kann mit steigender Anzahl von Versuchen wachsen und besitzt ein konfigurierbares Maximum.
Nach dauerhaftem Fehlschlag können Nachrichten in einen Dead-Letter-Zustand überführt werden.
Administratoren können geeignete Nachrichten auch manuell für einen erneuten Verarbeitungsversuch vorbereiten.
Sowohl Scheduler-Läufe als auch einzelne Nachrichten werden gegen parallele Verarbeitung geschützt.
Dazu besitzt das System unter anderem:
Scheduler Locks, Nachrichten-Locks, Lock-Ablaufzeiten und spezielle Sperren für Artikelupdates.
Abgestürzte oder abgebrochene Verarbeitungsläufe können dadurch erkannt und alte Locks kontrolliert wieder freigegeben werden.
Eine zentrale Sicherheitsfunktion ist die serverseitige Absenderfreigabe.
Ein unbekannter Absender darf nicht einfach aufgrund von Angaben innerhalb seiner eigenen E-Mail Veröffentlichungsrechte erhalten.
Der Sender wird serverseitig geprüft und muss für das entsprechende Postfach freigegeben sein.
Nicht bekannte, deaktivierte oder einem Postfach nicht zugeordnete Absender können in die Quarantäne überführt werden.
Absender können zu Gruppen zusammengefasst werden.
Vorgesehen sind unter anderem Gruppentypen für Behörden, Polizei, Vereine, Unternehmen, Agenturen sowie frei definierbare Gruppen.
Gruppen können hierarchisch organisiert werden.
Dadurch lassen sich gemeinsame Vorgaben zentral definieren und anschließend auf einzelne Absender vererben.
Ein wichtiger Bestandteil von RegioMail2Content ist die Konfigurationsvererbung.
Einstellungen können auf System-, Postfach-, Gruppen- und Absenderebene definiert werden.
Ein einzelner Sender kann Werte vom übergeordneten System übernehmen oder gezielt überschreiben.
Dies betrifft beispielsweise:
Kategorien, Standardsprache, Joomla-Autor, Veröffentlichungsmodus, Workflow, Disclaimer, Quelleninformationen, Tag-Berechtigungen, externe Bilder, Filterprofile und Content-Templates.
Damit lassen sich auch sehr große Absenderbestände zentral administrieren.
Für System, Postfach, Gruppe und Sender können erlaubte Joomla-Content-Kategorien definiert werden.
Zusätzlich lässt sich eine Standardkategorie bestimmen.
Dadurch kann ein Sender beispielsweise ausschließlich Inhalte für bestimmte Kategorien liefern.
Eine in der Mail angeforderte Kategorie kann nicht beliebig die serverseitig erlaubte Kategorieauswahl umgehen.
RegioMail2Content kann für eingehende Inhalte einen definierten Joomla-Benutzer als Artikelautor verwenden.
Die Zuordnung kann über die Vererbung auf unterschiedlichen Ebenen vorgenommen werden.
Damit können beispielsweise Inhalte eines bestimmten Pressepartners immer einem dafür vorgesehenen Joomla-Autorenkonto zugewiesen werden.
Für Absender und übergeordnete Ebenen kann eine Standardsprache definiert werden.
Zusätzlich prüft eine eigene Content-Language-Policy, welche Joomla-Inhaltssprachen tatsächlich veröffentlicht und für RegioMail2Content freigegeben sind.
Eine Mail kann dadurch nicht beliebig nicht erlaubte Sprachwerte erzwingen.
[LANG] und Mail2Content-SteuertagsRegioMail2Content besitzt einen eigenen MailTag-Parser.
Unterstützte Steuerdirektiven umfassen unter anderem:
TITLE
LANG
CATEGORY
ARTICLE_TAGS
CONTENT-ID
ACTION
TRANSLATION-GROUP
Zusätzlich existieren Inhalts- und Formatierungsanweisungen wie:
INTRO
READMORE
H1
H2
H3
BOLD
ITALIC
QUOTE
LINK
LIST
IMAGE
INTROIMAGE
FULLIMAGE
Damit können strukturierte E-Mails gezielt auf Joomla-Artikelstrukturen abgebildet werden.
Nicht jeder Absender muss alle Steuertags verwenden dürfen.
Für System, Postfach, Gruppe und Sender lassen sich erlaubte Mail2Content-Tags festlegen.
Für nicht erlaubte Tags kann konfiguriert werden, ob sie:
ignoriert, entfernt, als Text behandelt, als Warnung protokolliert, zur Quarantäne führen oder die Nachricht vollständig ablehnen.
Besonders sicherheitsrelevante Aktionen werden restriktiver behandelt.
Ein Sender kann einen eigenen Verarbeitungsmodus erhalten.
Unterstützt werden:
Plaintext
MailTags
HTML
Auto
Damit können sowohl einfache Textmails als auch speziell formatierte Steuer-Mails und HTML-Newsletter verarbeitet werden.
Normale Textmails können ohne HTML-Abhängigkeit verarbeitet werden.
Textinhalte durchlaufen die vorgesehenen Filter-, Berechtigungs- und Sicherheitsstufen, bevor daraus Joomla-Content entsteht.
HTML-Mails besitzen eine eigene Verarbeitungspipeline.
Das System übernimmt nicht einfach den ursprünglichen HTML-Code einer Nachricht.
Vor einer Veröffentlichung werden Strukturfilter, Linkfilter und der zentrale HTML-Sanitizer angewendet.
Der HtmlSanitizer arbeitet mit explizit erlaubten HTML-Tags, Attributen und CSS-Eigenschaften.
Gefährliche oder nicht erlaubte Inhalte werden entfernt beziehungsweise neutralisiert.
Dadurch werden insbesondere typische HTML-/XSS-Risiken eingehender E-Mails reduziert.
Textfilter können global oder gezielt für Postfach, Absendergruppe oder einzelnen Sender definiert werden.
Unterstützt werden unter anderem Filtertypen für:
exakte Treffer, enthaltene Zeichenfolgen, Anfang, Ende, Bereiche zwischen Markern, Verarbeitung ab einem Marker, Verarbeitung bis zu einem Marker und reguläre Ausdrücke.
Filter können einmalig oder für alle Treffer angewendet werden.
Damit lassen sich beispielsweise Signaturen, wiederkehrende Footer, standardisierte Mailtexte oder andere unerwünschte Bereiche automatisiert entfernen.
Für HTML-Mails existieren separate Strukturfilter.
Sie können als Blacklist oder Whitelist arbeiten.
Filter können auf HTML-Tags, Klassen, IDs, Attribute, Attributwerte, CSS-Selektoren, URLs und Domains reagieren.
Dadurch lassen sich beispielsweise Newsletter-Navigation, Trackingelemente, Signaturen oder unerwünschte HTML-Komponenten entfernen, ohne den gesamten eigentlichen Artikelinhalt zu verwerfen.
Filterprofile unterstützen zusätzlich Regeln für Links.
Links werden dadurch als eigenständiger Bestandteil der HTML-Verarbeitung behandelt und nicht nur über reinen Textvergleich bearbeitet.
Mehrere Filterregeln können zu wiederverwendbaren Filterprofilen zusammengefasst werden.
Ein Profil kann Konfigurationen für:
Textregeln, HTML-Regeln, Bildregeln, Linkregeln, Tagregeln und zusätzliche Sicherheitsoptionen enthalten.
Profile können Absendern zugewiesen und innerhalb der Vererbung genutzt werden.
Zusätzlich besitzt das System Export-/Importinformationen für Filterprofile und sogenannte Override Keys.
Bildanhänge werden von einer eigenen Medienpipeline verarbeitet.
Sie werden nicht ungeprüft in Joomla übernommen.
Geprüft werden unter anderem Dateityp, MIME-Typ, Dateiendung, Dateigröße, Bilddimensionen und tatsächliche Bilddaten.
Das Paket unterscheidet zwischen zulässigen Bilddateien und gefährlichen beziehungsweise ausführbaren Dateitypen.
Verdächtige Anhänge können dazu führen, dass eine Nachricht vollständig in die Quarantäne verschoben wird.
Die Bildverarbeitung besitzt zentrale Grenzen.
Standardmäßig können unter anderem maximale Anzahl, maximale Einzeldateigröße, maximale Gesamtgröße, maximale Breite, maximale Höhe und maximale Pixelanzahl konfiguriert werden.
Damit wird verhindert, dass über extrem große oder zahlreiche Bilddateien unnötig Speicher und Rechenzeit verbraucht werden.
Bildfilter können global sowie auf Postfach-, Gruppen- oder Absenderebene definiert werden.
Zu den Filtermöglichkeiten gehören:
Mindestbreite, Mindesthöhe, Mindestgröße, Maximalgröße, Dateiname, Dateinamensmuster, MIME-Typ, CID, SHA-256, Herkunft, URL-Domain und Tracking-Pixel-Erkennung.
Bilder können anhand ihres SHA-256-Hashes erkannt werden.
Damit lassen sich beispielsweise wiederkehrende Logos, Signaturgrafiken oder bekannte unerwünschte Bilder zuverlässig identifizieren, selbst wenn deren Dateiname verändert wurde.
Inline eingebettete HTML-Mail-Bilder mit cid:-Referenzen werden unterstützt.
RegioMail2Content kann solche Referenzen einem tatsächlich zur Nachricht gehörenden Bild zuordnen und in eine lokale sichere Medienreferenz überführen.
Das Laden externer Bilder ist standardmäßig restriktiv.
Die Modi sind:
deny
oder
allowlist.
Bei Allowlist-Betrieb müssen erlaubte Domains definiert werden.
Der SecureRemoteImageFetcher prüft Ziele und IP-Adressen, begrenzt Weiterleitungen, Übertragungsgröße und Timeout und verhindert den Zugriff auf interne beziehungsweise nicht öffentliche Netzbereiche.
Dadurch wird verhindert, dass eine E-Mail den Joomla-Server als SSRF-Proxy für interne Dienste missbraucht.
Bilder können innerhalb des Artikels gezielt positioniert werden.
Der Image-Tag-Service unterstützt Positionierungen wie:
links, rechts, zentriert, volle Breite, Introbild und Fulltextbild.
Damit lassen sich aus E-Mail-Anhängen sowohl normale Inhaltsbilder als auch Joomla-Intro- und Fulltextbilder erzeugen.
Die Bildpipeline unterstützt zusätzliche Informationen für die Darstellung und Dokumentation eines Bildes.
Dazu gehören unter anderem Alt-Texte, Bildunterschriften, Fotografenangaben und Copyrightinformationen.
Für importierte Artikel kann RegioMail2Content einen eigenen Quellen-Snapshot speichern.
Dazu gehören beispielsweise:
Quellenname, Organisation, Quell-URL, Fotograf und Copyrightangabe.
Die Daten bleiben dem erzeugten Artikel zugeordnet und können später im Backend nachvollzogen werden.
Disclaimer können zentral, pro Postfach, Gruppe oder Sender definiert werden.
Die Position ist konfigurierbar.
Unterstützt werden unter anderem:
vor dem Artikel, nach dem Artikel, nach dem Weiterlesen-Bereich, über das Content-Plugin oder ausschließlich als Metadaten.
Damit können unterschiedliche Absender eigene rechtliche oder redaktionelle Hinweise erhalten.
Das mitgelieferte Content-Plugin kann gespeicherte Quelleninformationen beim Anzeigen eines Artikels ergänzen.
Es kann unter anderem Quelle, Disclaimer, Fotograf und Copyright anzeigen.
Quell-URLs werden dabei vor der Darstellung erneut geprüft.
RegioMail2Content besitzt eine Dry-Run-Infrastruktur.
Damit kann die Verarbeitung einer Nachricht simuliert werden, ohne tatsächlich einen Joomla-Artikel zu veröffentlichen.
Dry Runs können auf gespeicherten Nachrichten, einem kontrollierten Postfachabruf oder einer hochgeladenen .eml-Datei basieren.
Die eigentliche Verarbeitungskette kann dadurch vor einer Freigabe nachvollzogen werden.
Das Testcenter bietet eine kontrollierte Umgebung zur Analyse der Verarbeitungskette.
Eine EML-Testdatei kann mit Größenbeschränkung hochgeladen und untersucht werden.
Diagnoseläufe werden getrennt gespeichert, besitzen Aufbewahrungszeiten und Zugriffskontrollen und können anschließend wieder automatisch bereinigt werden.
Testläufe sollen keine Artikel erzeugen oder verändern.
Nachrichten, die nicht sicher automatisch verarbeitet werden können, können in der Quarantäne landen.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
unbekannter Absender, deaktivierter Sender, falsche Postfachzuordnung, ungültige Absenderkonfiguration, verbotene MailTags, gefährliche Anhänge, Bildfehler, Trust-Bewertung oder eine bewusst konfigurierte Quarantänerichtlinie.
Eine Quarantäne bedeutet ausdrücklich nicht „später automatisch veröffentlichen“.
Für quarantänisierte Nachrichten stehen kontrollierte Moderationsfunktionen bereit.
Ein Administrator kann eine Nachricht erneut prüfen, eine Vorschau öffnen, freigeben, ablehnen, den Absender zur Whitelist hinzufügen, Filteranpassungen einleiten oder die Nachricht löschen.
Eine Freigabe führt die Nachricht wieder der normalen Verarbeitungspipeline zu.
Moderationsaktionen werden protokolliert.
Neben der einfachen Whitelist besitzt das System eine zusätzliche Trust Assessment Engine.
Sie berechnet einen Vertrauenswert und klassifiziert Nachrichten in:
HIGH
MEDIUM
LOW
Die Schwellenwerte können konfiguriert werden.
Für jede Vertrauensstufe kann bestimmt werden, ob automatische Verarbeitung, Freigabeprozess oder Quarantäne verwendet werden soll.
RegioMail2Content besitzt eine eigene Regel-Engine zur automatischen Content-Steuerung.
Regeln können priorisiert und nach einem Treffer beendet werden.
Bedingungen lassen sich mit AND- und OR-Logik kombinieren.
Auswertbare Felder umfassen unter anderem:
Absender, Empfänger, CC, Betreff, Nachrichtentext, Sprache, Mail2Content-Tags, vorhandene Anhänge, Dateinamen, MIME-Typ und ausgewählte Mailheader.
Vergleichsoperatoren umfassen:
gleich, ungleich, enthält, enthält nicht, beginnt mit, endet mit und Regex.
Eine passende Regel kann unter anderem folgende Zielwerte verändern:
Kategorie, Sprache, Joomla-Autor, Disclaimer, Filterprofil, Content-Template, Joomla-Workflow, Workflowphase und Veröffentlichungsmodus.
Dadurch lassen sich komplexe redaktionelle Routingregeln ohne Änderung des eigentlichen Mailabrufs aufbauen.
Neben der eigentlichen Regelverwaltung besitzt das Backend eine eigene Rule-Test-Ansicht.
Damit kann geprüft werden, wie das bestehende Regelwerk auf Nachrichten beziehungsweise Testkontexte reagieren würde.
RegioMail2Content enthält wiederverwendbare Artikeltemplates.
Templates besitzen unter anderem:
Titel, Template-Key, Typ, Sprache, Beschreibung, Status, Reihenfolge und HTML-Template.
Ein Template kann einem Sender oder einer übergeordneten Konfiguration zugewiesen werden.
Das Template-System rendert den eigentlichen Mailinhalt zusammen mit Kontextinformationen wie Quelle und Disclaimer.
Das erzeugte Ergebnis wird ebenfalls über den HTML-Sanitizer abgesichert.
RegioMail2Content integriert sich in das native Joomla-Workflow-System.
Ein Sender kann beispielsweise so konfiguriert werden, dass eine neue Nachricht nicht sofort veröffentlicht wird, sondern in einen definierten Joomla-Workflow und eine bestimmte Workflowphase gelangt.
Die Erweiterung prüft konfigurierte Workflow-/Stage-Zuordnungen und verfolgt anschließend den Status des Joomla-Artikels.
Je nach Konfiguration können Inhalte unterschiedlich behandelt werden.
Unterstützt werden unter anderem:
automatische Veröffentlichung, unveröffentlicht anlegen, Freigabe erforderlich, Joomla Workflow und Quarantäne.
Der tatsächlich verwendete Modus kann zusätzlich durch Trust-Bewertung oder Regel-Engine verschärft werden.
RegioMail2Content kann nicht nur neue Artikel erzeugen.
Über Content-Referenzen und die Steuertags CONTENT-ID und ACTION können vorhandene Joomla-Artikel gezielt angesprochen werden.
Unterstützte Aktionen sind:
UPDATE
APPEND
REPLACE
ARCHIVE
UNPUBLISH
Die oben genannten Aktionen müssen dem jeweiligen Sender ausdrücklich erlaubt werden.
Ein Sender kann daher beispielsweise neue Inhalte liefern und bestehende Artikel aktualisieren dürfen, ohne automatisch das Recht zum Archivieren oder Depublizieren zu besitzen.
Damit werden Mail-Steuertags nicht zu einem allgemeinen Administrationszugang für Joomla-Inhalte.
Sender können auf bestimmte vorhandene Joomla-Artikel eingeschränkt werden.
Damit kann beispielsweise ein externer Datenlieferant ausschließlich die Artikel aktualisieren, für die er ausdrücklich zuständig ist.
Für bestehende Artikel besitzt das System eine eigene Konfliktverwaltung.
RegioMail2Content führt Referenz- und Versionsinformationen und kann erkennen, wenn sich ein Artikel seit dem bekannten Stand verändert hat.
Dadurch soll verhindert werden, dass eine eingehende E-Mail unbemerkt zwischenzeitlich vorgenommene redaktionelle Änderungen überschreibt.
Konflikte werden separat gespeichert und können administrativ bearbeitet beziehungsweise aufgelöst werden.
Die Erweiterung analysiert eingehende Nachrichten auf mögliche Dubletten.
Dazu existieren unter anderem Hashes für Originalnachricht, normalisierten Mailinhalt, normalisierten Content, Anhänge und Betreff.
Zeitfenster für Content-, Betreff- und Attachment-Dubletten sind konfigurierbar.
Dadurch können sowohl exakte Wiederholungen als auch verschiedene Formen möglicher Inhaltsduplikate erkannt werden.
Eine identische Nachricht soll nicht bei jedem erneuten Abruf einen neuen Artikel erzeugen.
Dafür kombiniert das System Mailbox-UIDs, Hashes, Dublettenerkennung, Queue-Zustände und Content-Referenzen.
Dies ist besonders wichtig bei Scheduler-Wiederholungen, Timeouts oder Verbindungsabbrüchen.
Die Administrationsoberfläche ist vollständig für folgende Sprachen vorbereitet:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.
Auch Task-Plugin und Content-Plugin enthalten diese Sprachpakete.
Neben der Sprache der Benutzeroberfläche behandelt RegioMail2Content auch die tatsächliche Joomla-Inhaltssprache eines Artikels.
Die Content-Language-Policy berücksichtigt veröffentlichte Joomla-Sprachen und die für RegioMail2Content serverseitig freigegebenen Sprachen.
Über TRANSLATION-GROUP können zusammengehörige Inhalte unterschiedlicher Sprachen miteinander verbunden werden.
Dazu besitzt das System eigene Tabellen und Services für Übersetzungsgruppen, Gruppenmitglieder und Auditinformationen.
Vorhandene Joomla-Artikel können entsprechend zu Sprachassoziationen zusammengeführt werden.
RegioMail2Content kann Statusmeldungen an einen Absender zurücksenden.
Konfigurierbare Ereignisse umfassen unter anderem:
Erfolg, Veröffentlichung, Freigabe erforderlich, Ablehnung, Quarantäne und Fehler.
Welche Informationen enthalten sein dürfen, lässt sich getrennt festlegen.
Mögliche Felder sind beispielsweise:
Titel, Artikel-ID, Kategorie, Status, öffentliche URL und Grund.
Rückmeldungen können automatisch oder explizit in:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch
erzeugt werden.
Damit kann ein internationaler Absenderbestand mit derselben Installation verarbeitet werden.
Die Feedbackfunktion besitzt Schutzmaßnahmen gegen automatische Endlosschleifen.
Sie kann unter anderem Autoreplies, Bounces und typische No-Reply-Absender unterdrücken.
Zusätzlich kann ein stündliches Rate-Limit pro Sender konfiguriert werden.
RegioMail2Content besitzt zusätzlich zum normalen technischen Log eine eigene Audit-Infrastruktur.
Sicherheits- und Verwaltungsaktionen können damit nachvollziehbar dokumentiert werden.
Im Paket existieren spezialisierte Audits unter anderem für:
Absender, Absendergruppen, Filter, Templates, Quarantäne, Regeln, Übersetzungsgruppen, Artikelupdates und Konflikte.
Der zentrale AuditTrail-Service kann die Integrität der jüngsten Auditkette überprüfen.
Damit wird die Auditfunktion nicht nur als einfache Liste von Textmeldungen verwendet, sondern besitzt zusätzliche Mechanismen zur Prüfung zusammenhängender Auditdaten.
Neben dem Auditlog gibt es ein technisches Systemprotokoll.
Dort können beispielsweise Verarbeitungsergebnisse, Scheduler-Ereignisse und technische Fehler aufgezeichnet werden.
Sensible Geheimnisse sollen vor Speicherung beziehungsweise Darstellung maskiert werden.
Die Komponente enthält eine zentrale Dashboard-Ansicht.
Sie bündelt wesentliche Informationen aus Mailverarbeitung, Queue, Quarantäne, Fehlern und Systemzustand.
Damit können Administratoren den Betriebszustand überwachen, ohne jede einzelne Datenbanktabelle kontrollieren zu müssen.
RegioMail2Content besitzt ein aktives Alert-System.
Warnungen können unter anderem ausgelöst werden bei:
nicht erreichbaren Postfächern, wiederholten Abruffehlern, nicht mehr laufendem Scheduler, ungewöhnlich vielen Quarantänefällen, hoher Fehlerrate, vielen unbekannten Absendern, gefährlichen Anhängen, Speicherfehlern oder Problemen mit dem Datenbankschema.
Administratoren können Warnungen als Backend-Hinweis erhalten.
Optional können Warnungen zusätzlich an konfigurierte Administrator-E-Mail-Adressen verschickt werden.
Schwellwerte, Zeitfenster und Cooldown-Zeiten sind konfigurierbar.
Für verschiedene Datenarten können getrennte Aufbewahrungsfristen festgelegt werden.
Dies betrifft unter anderem:
Originalmails, Nachrichtentext, Anhänge, Quarantänedaten, technische Logs, Auditlogs und Fehlerdaten.
Mögliche Aufbewahrungsmodi reichen von „nicht speichern“ über definierte Fristen bis zu unbegrenzter Aufbewahrung.
Die Aufbewahrungsregeln können durch einen eigenen Scheduler-Task automatisch angewendet werden.
Die Bereinigung erfolgt batchweise und wird selbst wiederum über Retention-Runs und Auditanker dokumentiert.
Für administrative Prüfungen ist zusätzlich ein Dry-Run-Modus vorgesehen.
Für gespeicherte Nachrichtendaten existiert ein eigener Exportservice.
Dadurch können zu einer Nachricht gespeicherte Informationen kontrolliert zusammengestellt werden.
RegioMail2Content besitzt eine zentrale Performance Policy.
Konfigurierbar sind unter anderem:
Postfach-Batchgröße, Nachrichten-Batchgröße, maximales Queue-Limit, maximale Scheduler-Laufzeit, reservierter Arbeitsspeicher, MIME-Spool-Schwelle, Retry-Zeit, Queue-Cleanup-Batchgröße, Message-Lock-TTL und maximale Listengröße im Backend.
Scheduler-Läufe besitzen ein eigenes Laufzeit- und Speicherbudget.
Die Verarbeitung kann dadurch rechtzeitig unterbrochen beziehungsweise auf einen späteren Lauf verschoben werden, bevor PHP-Laufzeit oder Speicher vollständig erschöpft sind.
Das ist insbesondere bei vielen Postfächern oder großen Nachrichtenmengen relevant.
Das Paket enthält einen eigenen RFC822-/MIME-Parser.
Er besitzt Limits für MIME-Tiefe und Anzahl der Bestandteile und unterstützt ein Spooling großer Payloads.
Dadurch wird die Mailstruktur kontrolliert verarbeitet und gegen übermäßig komplexe MIME-Nachrichten begrenzt.
RegioMail2Content enthält ein eigenes Migrationscenter.
Konfigurationen können als strukturierte Daten exportiert und wieder importiert werden.
Ein Import besitzt eine Vorabprüfung und unterschiedliche Konfliktstrategien.
Bestehende Daten können entweder übersprungen oder – nur nach ausdrücklicher Bestätigung – überschrieben werden.
Migrationen werden nicht einfach Datensatz für Datensatz ungesichert eingespielt.
Der Migrationsservice arbeitet mit Vorabprüfung, Konflikterkennung und Transaktionslogik.
Bei einem fehlgeschlagenen produktiven Import ist damit eine vollständige Rücknahme vorgesehen.
Export- und Importläufe werden protokolliert.
Im Backend können unter anderem Richtung, Modus, Konfliktregel, Startzeit und Ergebnis nachvollzogen werden.
Das Systemcheck-Center prüft die lokale Installation auf Produktionsbereitschaft.
Geprüft werden unter anderem:
Joomla-Version, PHP-Version, Datenbanktyp und -version, benötigte PHP-Funktionen, TLS-Fähigkeit, Postfachvoraussetzungen, OAuth-Voraussetzungen, Scheduler, Task-Plugin, Datenbankschema, Dateisystem, Sprachen und Joomla-Content-Integration.
Der Systemcheck verbindet sich beim normalen Aufruf nicht automatisch mit externen Postfächern oder OAuth-Anbietern.
Außerdem zeigt er keine Kennwörter, Client-Secrets oder Tokens an.
Für eine echte Postfachprüfung existieren stattdessen explizite Verbindungstests.
Das Diagnosecenter kann strukturierte Berichte über Verarbeitungsläufe erzeugen.
Die Berichte durchlaufen einen eigenen Maskierungsservice.
Diagnosedaten können gespeichert, wieder geladen und nach Ablauf der definierten Aufbewahrungszeit automatisch entfernt werden.
Diagnoseläufe besitzen Benutzer- und Administratorzugriffskontrollen.
Ein Benutzer kann nicht einfach über eine fremde Run-ID auf einen Diagnoselauf eines anderen Benutzers zugreifen.
Für maskierte und unmaskierte Diagnoseexporte existieren außerdem getrennte ACL-Rechte.
Die Komponente besitzt ein umfangreiches eigenes Rechtesystem.
Neben den Joomla-Standardrechten können unterschiedliche Verwaltungsbereiche getrennt freigegeben werden.
Dazu gehören beispielsweise Rechte für:
Postfächer, Absendergruppen, Absender, Textfilter, HTML-Filter, Bildfilter, Filterprofile, Regeln, Templates, Konflikte, Nachrichten, Testcenter, Dry Run, Quarantäne, Warnungen, Auditlog, Systemlogs, Systemcheck, Quellen, Retention sowie Migration.
Auch sensible Aktionen wie unmaskierter Diagnoseexport oder Löschen aus der Quarantäne besitzen eigene Berechtigungen.
Schreibende Backend-Aktionen verwenden die Joomla-Request- und Tokenmechanismen.
Zusätzlich enthält die Erweiterung einen zentralen RequestGuard, der sicherheitsrelevante Requestprüfungen zusammenfasst.
Ein eigener MassAssignmentGuard verhindert, dass beliebige zusätzliche Requestfelder automatisch in sicherheitsrelevante Datenmodelle übernommen werden.
Damit können nicht vorgesehene Felder nicht allein durch zusätzliche POST-Parameter gesetzt werden.
Die Datenbankservices verwenden Joomla Database Queries und gebundene Parameter.
Benutzer- beziehungsweise Nachrichtendaten werden dadurch nicht als frei zusammengesetzte SQL-Fragmente behandelt.
Bei sensiblen objektbezogenen Aktionen werden nicht nur IDs aus dem Request übernommen, sondern Zustände und Zuordnungen geprüft.
Dies ist unter anderem für Quarantäne, Diagnose, Content-Updates und konfliktbehaftete Artikeländerungen relevant.
Reguläre Ausdrücke aus konfigurierbaren Filtern werden über eine eigene Safe-Regex-Infrastruktur verarbeitet.
Damit sollen problematische beziehungsweise extrem teure reguläre Ausdrücke begrenzt werden.
Für XML-Verarbeitung enthält das Paket einen eigenen Safe-XML-Service.
Dies dient insbesondere dazu, XML-Verarbeitung nicht mit unsicheren Standardoptionen durchzuführen.
Neben dem SSRF-Schutz für Bilder existieren zentrale Dienste für kanonische URLs und ausgehende URLs.
Externe Ziele werden validiert, bevor sie als vertrauenswürdige öffentliche Zieladresse verwendet werden.
Auch die öffentliche Basis-URL für OAuth- und Rückmeldungsfunktionen kann explizit definiert werden.
Auch gespeicherte Quellen-URLs werden vor ihrer Frontenddarstellung nochmals geprüft.
Unter anderem werden nur geeignete HTTP-/HTTPS-Adressen akzeptiert und problematische URL-Bestandteile zurückgewiesen.
Ein wesentlicher Architekturpunkt ist, dass RegioMail2Content kein eigenes proprietäres Artikelsystem verwendet.
Das Endergebnis sind normale Joomla-com_content-Artikel.
Dadurch bleiben die erzeugten Inhalte mit Joomla-Kategorien, Joomla-Benutzern, Joomla-Sprachen, Joomla-Tags, Joomla-Workflows, Joomla-Menüs und anderen Content-Erweiterungen kompatibel.
Das Content-Plugin beobachtet Joomla-Artikel nach dem Speichern beziehungsweise bei Statusänderungen.
Dabei können Artikelstatus, Workflow-ID und Workflowphase zurück in RegioMail2Content synchronisiert werden.
Eine tatsächliche endgültige Veröffentlichung kann zusätzlich mit Benutzer und Zeitpunkt dokumentiert werden.
Das Paket stellt separate Backendbereiche bereit für:
Dashboard, Postfächer, Absendergruppen, Absender, Nachrichten, Textfilter, HTML-Filter, Bildfilter, Filterprofile, Regeln, Regeltest, Artikeltemplates, Quellen/Disclaimer, Konflikte, Quarantäne, Auditlog, Systemprotokoll, Systemprüfung, Testcenter, Retention, Migration und Konfiguration.
Damit werden technische Administration, redaktionelle Moderation und Sicherheitskontrolle klar voneinander getrennt.
Eine typische produktive Verarbeitung sieht folgendermaßen aus:
Eine E-Mail wird über ein konfiguriertes Postfach abgerufen und zunächst als persistente Nachricht erfasst. Anschließend werden RFC822- und MIME-Struktur analysiert, Absender identifiziert und Whitelist sowie Absenderkonfiguration geprüft.
Darauf folgen Sicherheits- und Trust-Bewertung, Dublettenerkennung sowie die Verarbeitung von Anhängen und Bildern.
Erst eine entsprechend freigegebene Nachricht gelangt in die eigentliche Content-Pipeline. Dort werden Absendervererbung und Regel-Engine ausgewertet, Text- beziehungsweise HTML-Filter angewendet und Mail2Content-Tags geprüft.
HTML wird sanitisiert, Bilder werden lokalen sicheren Medienreferenzen zugeordnet und Kategorie, Sprache, Autor, Template, Disclaimer und Workflow werden bestimmt.
Anschließend entscheidet das System, ob ein neuer Joomla-Artikel erzeugt, ein vorhandener Artikel verändert, die Nachricht in einen Workflow gegeben oder in Quarantäne gehalten wird.
Abschließend werden Auditinformationen, Quelleninformationen, Workflowstatus, Rückmeldungen und Monitoringdaten aktualisiert.
RegioMail2Content 1.0.0 ist keine einfache Mail-Import-Erweiterung, sondern eine vollständige kontrollierte Content-Ingestion-Pipeline für Joomla.
Die Erweiterung verbindet automatischen E-Mail-Abruf mit einer mehrstufigen Sicherheits- und Redaktionslogik. Mehrere Postfächer, differenzierte Absenderrechte, hierarchische Gruppen, Content-Filter, HTML-Sanitizing, sichere Bildverarbeitung, MailTags, Regel-Engine, Joomla-Workflows, bestehende Artikelupdates, Mehrsprachigkeit, Dubletten- und Konflikterkennung, Quarantäne, Auditierung, Monitoring, Datenschutz und Diagnose sind innerhalb eines gemeinsamen Systems integriert.
Besonders wichtig ist dabei die klare Trennung zwischen „E-Mail empfangen“ und „Inhalt veröffentlichen“. Eine Nachricht wird nicht allein deshalb vertrauenswürdig, weil sie ein bekanntes Format oder bestimmte Steuertags enthält. Absenderberechtigungen, serverseitige Richtlinien, Sicherheitsfilter, Trust-Bewertung und Joomla-Rechte bleiben maßgeblich.
Damit eignet sich RegioMail2Content insbesondere für Installationen, in denen viele externe oder interne Quellen regelmäßig Inhalte an Joomla liefern sollen, ohne ihnen direkten Backendzugriff zu geben und ohne auf kontrollierte redaktionelle und sicherheitstechnische Abläufe zu verzichten.