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RegioMail2Content verbindet die Einfachheit von E-Mail mit den Möglichkeiten eines modernen Joomla-Redaktionssystems. Inhalte können von externen Absendern bequem per E-Mail angeliefert und anschließend kontrolliert, strukturiert und weitgehend automatisiert in Joomla verarbeitet werden. Das reduziert manuelle Arbeit, beschleunigt redaktionelle Abläufe und hält gleichzeitig die Kontrolle beim Betreiber der Website.
Ein wesentlicher Vorteil ist die einfache Inhaltserfassung. Vereine, Unternehmen, Gemeinden, Redakteure oder andere Partner müssen nicht zwingend einen eigenen Joomla-Backend-Zugang erhalten. Stattdessen können sie Inhalte über ein gewohntes Medium einreichen: per E-Mail. Das senkt die Einstiegshürde und vereinfacht die Zusammenarbeit mit externen Autoren erheblich.
Gleichzeitig bleibt die Verarbeitung kontrolliert und sicher. RegioMail2Content prüft Absender, verarbeitet Nachrichten über eine Queue, berücksichtigt Filter und Regeln und kann problematische oder unklare Inhalte in eine Quarantäne verschieben. So entsteht kein unkontrollierter Direktweg von der E-Mail zur Veröffentlichung.
Ein weiterer Vorzug ist die flexible Absender- und Gruppenverwaltung. Unterschiedliche Absender können individuelle Einstellungen erhalten, etwa für Kategorien, Sprache, Veröffentlichungsstatus, Artikelvorlagen oder Filterprofile. Über eine abgestufte Vererbung lassen sich gemeinsame Vorgaben zentral definieren und bei Bedarf gezielt überschreiben.
Mit den integrierten Mail2Content-Tags können E-Mails zusätzlich strukturiert werden. Titel, Einleitung, Sprache, Kategorie, Bilder oder weitere Inhaltsbereiche lassen sich direkt in der Nachricht kennzeichnen. Dadurch wird die automatisierte Weiterverarbeitung wesentlich präziser, ohne dass Absender komplizierte Redaktionssysteme bedienen müssen.
Auch die Artikelvorlagen erhöhen die Qualität und Einheitlichkeit der Inhalte. Unterschiedliche Meldungstypen können mit passenden Vorlagen versehen werden, beispielsweise für Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Vereinsmeldungen oder Einsatzberichte. Dadurch entsteht trotz verschiedener Absender ein konsistentes Erscheinungsbild.
RegioMail2Content ist zudem für professionelle Redaktionsabläufe ausgelegt. Joomla-Workflow, Freigabestufen, Quarantäne, Regel-Engine und manuelle Verarbeitung lassen sich miteinander kombinieren. Damit eignet sich die Erweiterung sowohl für weitgehend automatische Prozesse als auch für Umgebungen, in denen Inhalte vor der Veröffentlichung geprüft werden müssen.
Ein weiterer Vorteil ist die Automatisierung über den Joomla Scheduler. Postfächer können regelmäßig abgefragt werden, ohne dass ein Administrator den Abruf ständig manuell starten muss. In Kombination mit Queue, Retry-Mechanismen und Dublettenerkennung entsteht ein stabiler und nachvollziehbarer Verarbeitungsprozess.
Auch die Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Pluspunkt. Die Backend-Oberfläche und die integrierte Hilfe stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung, und auch eingehende Inhalte können passenden Joomla-Inhaltssprachen zugeordnet werden. Das macht RegioMail2Content besonders interessant für mehrsprachige Portale und internationale Projekte.
Für den Betrieb bietet die Erweiterung außerdem Diagnose-, Test- und Kontrollfunktionen. Systemprüfung, Dry-Run, Regeltest, Auditlog und weitere Diagnosebereiche helfen dabei, Konfigurationen zu prüfen und Fehler gezielt einzugrenzen. Dadurch wird die Erweiterung nicht nur leistungsfähig, sondern auch besser administrierbar.
Hinzu kommt ein umfassender Sicherheitsansatz. Eingehende E-Mails und externe Inhalte werden nicht ungeprüft übernommen. Schutzmechanismen gegen problematisches HTML, unsichere URLs, unerlaubte Zugriffe und verschiedene typische Webangriffe sind Bestandteil des Konzepts. Das ist besonders wichtig, weil E-Mails grundsätzlich als externe und potenziell unsichere Datenquelle betrachtet werden müssen.
RegioMail2Content vereinfacht den Weg von der eingehenden Nachricht zum strukturierten Joomla-Inhalt – automatisiert, kontrolliert und flexibel.
Inhalte kommen per E-Mail – RegioMail2Content macht daraus strukturierte Joomla-Artikel.
Mit RegioMail2Content wird die E-Mail zum komfortablen Eingangskanal für Ihre Joomla-Website. Pressemitteilungen, Vereinsnachrichten, Veranstaltungsinformationen, Unternehmensmeldungen oder redaktionelle Beiträge können über definierte Postfächer empfangen, geprüft, gefiltert und anschließend kontrolliert als reguläre Joomla-Artikel verarbeitet werden.
Dabei geht RegioMail2Content weit über einen einfachen Mail-Importer hinaus. Die Erweiterung verbindet IMAP und OAuth2, Absenderverwaltung, Queue-Verarbeitung, Sicherheitsfilter, Mail2Content-Tags, Artikelvorlagen, Regel-Engine, Quarantäne, Workflow und automatische Verarbeitung zu einem vollständigen redaktionellen System.
Statt externen Autoren oder Partnern einen direkten Zugang zum Joomla-Backend geben zu müssen, können Inhalte einfach per E-Mail angeliefert werden. RegioMail2Content entscheidet anhand der hinterlegten Konfiguration, welche Absender zugelassen sind, welche Kategorie verwendet wird, welche Sprache gilt, welche Vorlage zum Einsatz kommt und ob ein Beitrag veröffentlicht, zur Freigabe vorbereitet oder zunächst in die Quarantäne verschoben wird.
Der große Vorteil: Die einfache Bedienung einer E-Mail wird mit den Kontroll- und Sicherheitsmöglichkeiten eines professionellen CMS verbunden.
Eingehende Nachrichten durchlaufen eine mehrstufige Verarbeitung. Absender werden geprüft, Inhalte analysiert, HTML bereinigt, Bilder verarbeitet und definierte Regeln angewendet. Erst anschließend entsteht ein normaler Joomla-Artikel.
So behalten Administratoren und Redaktionen die Kontrolle darüber, welche Inhalte tatsächlich auf der Website erscheinen.
RegioMail2Content eignet sich besonders für Webseiten, bei denen regelmäßig Inhalte von unterschiedlichen Personen oder Organisationen angeliefert werden.
Eine Gemeinde kann beispielsweise Veranstaltungen per E-Mail übermitteln. Ein Verein sendet seinen neuesten Bericht. Eine Feuerwehr liefert eine Einsatzmeldung. Ein Unternehmen verschickt eine Presseinformation. RegioMail2Content kann diese Nachrichten automatisch dem richtigen Absender, der passenden Kategorie und einer zuvor definierten Artikelvorlage zuordnen.
Dadurch lassen sich redaktionelle Prozesse erheblich vereinfachen.
Mit speziellen Mail2Content-Tags können berechtigte Absender zusätzliche Informationen direkt in ihrer Nachricht übermitteln.
So lassen sich beispielsweise Titel, Sprache, Kategorie, Einleitung, Artikel-Tags, Bilder oder weitere Inhaltsbereiche strukturiert kennzeichnen.
Trotz dieser Flexibilität bleibt die Kontrolle beim Betreiber: Nicht jeder Absender darf automatisch jede Funktion oder jedes Steuerkommando verwenden.
Mit integrierten Artikelvorlagen bestimmen Sie, wie die eingehenden Inhalte aufgebaut werden.
Platzhalter wie {INTRO}, {CONTENT}, {IMAGES}, {SOURCE} oder {DISCLAIMER} ermöglichen eine einheitliche Darstellung, ohne den Inhalt jedes Beitrags manuell formatieren zu müssen.
Damit können unterschiedliche Vorlagen beispielsweise für Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Vereinsmeldungen, Einsatzberichte oder allgemeine Nachrichten verwendet werden.
E-Mails stammen aus externen Quellen und müssen entsprechend vorsichtig behandelt werden. Deshalb enthält RegioMail2Content zahlreiche Sicherheitsmechanismen.
Dazu gehören unter anderem Schutzmechanismen gegen SQL-Injection, XSS, CSRF, IDOR/BOLA, SSRF, problematische HTML-Inhalte, gefährliche URLs, unerlaubte Datei- und Pfadzugriffe sowie die unbeabsichtigte Offenlegung sensibler Zugangsdaten.
Unbekannte oder nicht freigegebene Absender werden nicht einfach automatisch veröffentlicht.
Nicht jede Nachricht muss sofort online gehen.
RegioMail2Content verfügt über eine eigene Queue und eine Quarantäne. Nachrichten können dadurch zunächst gesammelt, geprüft oder gezielt verarbeitet werden.
In Verbindung mit dem Joomla-Workflow können Artikel beispielsweise zunächst als Entwurf erzeugt oder einer bestimmten Freigabestufe zugeordnet werden.
Damit lässt sich sowohl ein vollautomatischer als auch ein kontrollierter redaktioneller Ablauf realisieren.
Über das integrierte Task-Plugin kann der Mailabruf regelmäßig durch den Joomla Scheduler ausgeführt werden.
Damit läuft die Verarbeitung auf Wunsch weitgehend automatisch:
E-Mail empfangen → prüfen → aufbereiten → verarbeiten → Joomla-Artikel erzeugen
Ohne dass ein Administrator den Abruf ständig manuell starten muss.
RegioMail2Content ist für mehrsprachige Joomla-Systeme ausgelegt.
Die Backend-Oberfläche und die integrierte Hilfe stehen in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch zur Verfügung und richten sich nach der im Joomla-Backend eingestellten Sprache.
Auch eingehende Inhalte können unterschiedlichen Joomla-Inhaltssprachen zugeordnet werden.
Eine umfangreiche, direkt in die Erweiterung integrierte Dokumentation unterstützt Administratoren bei Einrichtung und Betrieb.
Zusätzlich helfen Systemprüfung, Diagnose, Dry-Run und Regeltest dabei, Konfigurationen zu kontrollieren und Fehler schneller einzugrenzen.
Damit eignet sich RegioMail2Content nicht nur für einfache Installationen, sondern auch für umfangreichere produktive Joomla-Umgebungen.
Weniger manuelle Übertragung. Weniger Backend-Zugänge. Einheitlichere Inhalte. Mehr Kontrolle.
RegioMail2Content verwandelt E-Mail von einem einfachen Kommunikationsmittel in einen leistungsfähigen Eingangskanal für Ihr Joomla-Redaktionssystem.
Ob Lokalportal, Vereinsplattform, Nachrichtenportal, Unternehmenswebsite oder redaktionell betreute Joomla-Seite: Wenn Inhalte regelmäßig per E-Mail eintreffen, kann RegioMail2Content den Weg von der Nachricht zum fertigen Joomla-Artikel erheblich vereinfachen.
RegioMail2Content – E-Mail empfangen. Inhalte prüfen. Joomla automatisch befüllen.
RegioMail2Content ist eine umfangreiche Joomla-Erweiterung zur kontrollierten, automatisierten Verarbeitung eingehender E-Mails zu regulären Joomla-Artikeln. Die Erweiterung verbindet konfigurierte E-Mail-Postfächer mit Joomla und übernimmt den gesamten Verarbeitungsweg vom Abruf einer Nachricht über Absenderprüfung, Filterung, Aufbereitung und Regelverarbeitung bis hin zur Erstellung oder Aktualisierung eines normalen com_content-Artikels.
Das zentrale Prinzip besteht darin, E-Mails nicht einfach ungeprüft zu veröffentlichen. RegioMail2Content arbeitet stattdessen mit einer mehrstufigen Verarbeitungskette:
Postfach → IMAP/OAuth2 → Queue → E-Mail-/MIME-Analyse → Absenderprüfung → Mail2Content-Tags → Filter und Sanitizing → Bilder und Anhänge → Regeln und Vorlagen → Quarantäne oder Joomla-Artikel → Audit, Rückmeldung und Monitoring
Das Zielobjekt bleibt dabei immer ein regulärer Joomla-Artikel. Dadurch lassen sich die erzeugten Inhalte mit den normalen Joomla-Funktionen, Kategorien, Workflows, Benutzerrechten, Tags, Templates, Erweiterungen und SEO-Werkzeugen weiterverwenden.
RegioMail2Content eignet sich besonders für Webseiten und Portale, bei denen Inhalte regelmäßig per E-Mail angeliefert werden. Dazu gehören beispielsweise regionale Nachrichtenportale, Presseportale, Vereinsplattformen, Behörden- und Organisationsseiten, Veranstaltungsportale, Unternehmenswebseiten oder redaktionell betreute Joomla-Systeme.
Eine Redaktion könnte beispielsweise bestimmten Vereinen, Feuerwehren, Gemeinden oder Unternehmen erlauben, Presseinformationen per E-Mail einzureichen. RegioMail2Content erkennt den Absender, wendet dessen individuelle Regeln an, bereitet Text und Bilder auf und erzeugt daraus einen Joomla-Artikel.
Ebenso kann die Erweiterung dazu verwendet werden, Meldungen zunächst nur in eine Warteschlange oder Quarantäne zu übernehmen. Ein Administrator oder Redakteur kann diese anschließend kontrollieren und freigeben.
RegioMail2Content kann mehrere E-Mail-Postfächer verwalten. Dadurch lassen sich unterschiedliche Redaktionsbereiche, Themengebiete oder Organisationen voneinander trennen.
Unterstützt werden klassische IMAP-Verbindungen sowie OAuth2-basierte Authentifizierungswege. Vorgesehen sind unter anderem generische OAuth2-Konfigurationen sowie Integrationspfade für Google Workspace und Microsoft 365.
Für jedes Postfach können eigene Verarbeitungseinstellungen hinterlegt werden. Dazu gehören beispielsweise Zielkategorien, Sprache, Veröffentlichungsverhalten, Absenderregeln, Filterprofile oder Templates.
Der E-Mail-Abruf berücksichtigt technische Schutzmechanismen wie Locking, Ownership-Tokens, Queue-Limits, Cursor beziehungsweise UID-Verarbeitung, Retry-Verhalten und Ressourcenbudgets. Dadurch soll verhindert werden, dass mehrere Abrufprozesse dieselben Nachrichten gleichzeitig verarbeiten oder ein fehlerhafter Abruf den gesamten Prozess blockiert.
Ein wesentlicher Sicherheitsbaustein von RegioMail2Content ist die kontrollierte Absenderverwaltung.
Nicht jede eingehende E-Mail darf automatisch zu einem veröffentlichten Joomla-Artikel werden. Absender können daher einzeln hinterlegt, aktiviert, deaktiviert oder Gruppen zugeordnet werden.
Die Konfiguration folgt einer Vererbung:
System → Postfach → Absendergruppe → Absender
Damit lassen sich gemeinsame Einstellungen zentral definieren und anschließend für einzelne Gruppen oder Absender überschreiben.
Zu den möglichen Einstellungen gehören unter anderem Kategorie, Inhaltssprache, Autor, Veröffentlichungsmodus, Joomla-Workflow und Workflow-Phase, Quelle und Disclaimer, Content-Modus, erlaubte Mail2Content-Tags, Filterprofil, Behandlung externer Bilder und zu verwendende Artikelvorlage.
Dadurch können beispielsweise mehrere Feuerwehren dieselben Grundeinstellungen erhalten, während eine einzelne Feuerwehr trotzdem eine abweichende Zielkategorie oder Vorlage verwenden kann.
RegioMail2Content besitzt eine eigene Tag-Syntax, mit der Absender den Aufbau eines Artikels direkt innerhalb einer E-Mail beeinflussen können.
Beispiele sind:
[TITLE=...]
[LANG=...]
[CATEGORY=...]
[ARTICLE_TAGS=...]
[INTRO]...[/INTRO]
[READMORE]
[H1]...[/H1]
[H2]...[/H2]
[BOLD]...[/BOLD]
[QUOTE]...[/QUOTE]
[IMAGE=...]
[INTROIMAGE=...]
[FULLIMAGE=...]
Darüber hinaus existieren Tags für Artikelaktualisierungen, Übersetzungsgruppen und weitere Verarbeitungsschritte.
Kritische Tags werden gesondert behandelt. Ein Absender darf deshalb nicht automatisch jede beliebige Anweisung ausführen. Nicht erlaubte Tags können abhängig von der Konfiguration neutralisiert, abgelehnt oder zur Quarantäne führen.
Mit Artikelvorlagen kann festgelegt werden, wie die aus einer E-Mail gewonnenen Inhalte zusammengesetzt werden.
Dafür stehen Platzhalter wie {TITLE}, {INTRO}, {CONTENT}, {IMAGES}, {SOURCE}, {DISCLAIMER}, {DATE} und {AUTHOR} zur Verfügung.
RegioMail2Content 1.0.25 wurde in diesem Bereich zusätzlich optimiert. Die mitgelieferten Vorlagen verwenden möglichst wenig zusätzliches HTML. Unnötige <div>-Container wurden aus den Beispielvorlagen entfernt, damit das Joomla-Frontend-Template möglichst wenig beeinflusst wird.
Auch ein zusätzliches <h1>{TITLE}</h1> wird in den Standardvorlagen vermieden, weil der Joomla-Artikeltitel normalerweise bereits vom verwendeten Template ausgegeben wird.
Dadurch können Vorlagen beispielsweise sehr schlank aufgebaut werden:
{INTRO}
{CONTENT}
{IMAGES}
{SOURCE}
{DISCLAIMER}
Neben den eigentlichen Vorlagen enthält die Erweiterung integrierte Beispiele und Erläuterungen zur richtigen Verwendung von Mail2Content-Tags und Template-Platzhaltern.
Eingehende Nachrichten werden nicht zwangsläufig unmittelbar als Artikel geschrieben. RegioMail2Content verfügt über eine eigene Queue.
Damit kann der gesamte Importprozess kontrolliert und nachvollziehbar durchgeführt werden.
Nachrichten können unter anderem gesammelt, verarbeitet, erneut geprüft oder – sofern keine schützenswerten Verknüpfungen bestehen – entfernt werden.
Seit den vorhergehenden Versionen stehen dafür auch Mehrfachauswahlfunktionen wie „Ausgewählte verarbeiten“ und „Ausgewählte entfernen“ zur Verfügung.
Artikelverknüpfte oder anderweitig relevante Datensätze werden dabei geschützt. Audit- und Nachweisdaten werden nicht einfach unkontrolliert gelöscht.
E-Mail-Inhalte können aus unterschiedlichsten Quellen stammen und teilweise komplexes oder problematisches HTML enthalten.
RegioMail2Content besitzt deshalb eine eigene Sicherheits- und Filterebene.
HTML kann bereinigt und auf erlaubte Strukturen reduziert werden. Unerwünschte Elemente, Attribute, Links oder eingebettete Inhalte können entfernt oder behandelt werden.
Dadurch soll verhindert werden, dass E-Mail-Inhalte beispielsweise unerwünschtes JavaScript, gefährliche URLs oder problematische HTML-Strukturen in einen Joomla-Artikel übertragen.
Zusätzlich können Text-, HTML- und Bildfilter konfiguriert werden.
Viele HTML-E-Mails enthalten eingebettete Bilder über sogenannte CID-Verweise. RegioMail2Content kann solche Inhalte erkennen und in die Artikelverarbeitung einbeziehen.
Auch externe Bilder können verarbeitet werden, unterliegen jedoch einer eigenen Sicherheitsrichtlinie.
Dabei spielt insbesondere der Schutz vor Server-Side Request Forgery (SSRF) eine wichtige Rolle. Externe URLs werden deshalb nicht einfach ungeprüft vom Server abgerufen.
Zusätzlich können Bildrichtlinien und Filter verwendet werden, um unerwünschte Bilder, Trackingelemente oder nicht zugelassene Quellen auszusondern.
Mit der Regel-Engine kann festgelegt werden, wie unterschiedliche Nachrichten automatisch behandelt werden.
Regeln können auf Eigenschaften einer E-Mail reagieren und entsprechende Aktionen auslösen. Damit lassen sich beispielsweise Nachrichten anhand von Absender, Inhalt oder anderen Merkmalen unterschiedlichen Verarbeitungswegen zuordnen.
Ein integrierter Regeltest ermöglicht es, Regeln zu prüfen, bevor sie produktiv auf eingehende Nachrichten angewendet werden.
Das reduziert das Risiko, dass eine falsch konfigurierte Regel unerwartete Artikel erzeugt oder Nachrichten falsch behandelt.
Für produktive Systeme ist es wichtig, neue Regeln oder Konfigurationen testen zu können, ohne dabei sofort Inhalte zu veröffentlichen.
RegioMail2Content besitzt deshalb einen Dry-Run- beziehungsweise Testmodus.
Ein Dry-Run soll keinen produktiven Artikel schreiben und keine produktiven Cursor oder Verarbeitungszähler verändern. Diese Trennung gehört ausdrücklich zum Sicherheitsmodell der Erweiterung.
Damit kann überprüft werden, wie eine E-Mail erkannt, gefiltert, aufbereitet und verarbeitet würde.
Nicht jede Nachricht muss sofort abgelehnt oder veröffentlicht werden.
Verdächtige, unvollständige oder nicht eindeutig verarbeitbare Nachrichten können in die Quarantäne verschoben werden.
Dadurch erhält ein Administrator oder Redakteur die Möglichkeit, problematische Nachrichten manuell zu prüfen.
Die Quarantäne eignet sich beispielsweise für unbekannte Absender, nicht erlaubte Steuer-Tags, problematische Anhänge, fehlerhafte Inhalte oder Nachrichten, bei denen automatische Regeln keine eindeutige Entscheidung treffen können.
RegioMail2Content kann mit dem Joomla-Workflow zusammenarbeiten.
Ein automatisch erzeugter Artikel muss daher nicht unmittelbar veröffentlicht werden. Er kann beispielsweise zunächst einem redaktionellen Status oder einer bestimmten Workflow-Phase zugeordnet werden.
Damit lässt sich RegioMail2Content auch in Webseiten einsetzen, bei denen Inhalte grundsätzlich vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft werden müssen.
Die Erweiterung ist nicht ausschließlich auf die Erstellung neuer Artikel ausgelegt.
Über entsprechende Steuerinformationen können bestehende Artikel erkannt und aktualisiert werden.
Hierfür existieren unter anderem Tags wie CONTENT-ID und ACTION.
Damit können beispielsweise regelmäßige Statusmeldungen oder fortlaufend aktualisierte Informationen verarbeitet werden, ohne jedes Mal einen neuen Joomla-Artikel anzulegen.
E-Mail-Systeme können Nachrichten mehrfach liefern oder Abrufprozesse erneut durchführen.
RegioMail2Content besitzt deshalb Mechanismen zur Dublettenerkennung und Idempotenz.
Dabei können unter anderem Message-ID, Mail-Hash, Content-Hash, Importinformationen und weitere Merkmale berücksichtigt werden.
Ziel ist, dass dieselbe Nachricht nicht versehentlich mehrfach als Artikel angelegt wird.
RegioMail2Content unterstützt mehrsprachige Joomla-Webseiten.
Eine Nachricht kann einer bestimmten Inhaltssprache zugeordnet werden. Zusätzlich existieren Funktionen für Übersetzungsgruppen.
Die Backend-Oberfläche unterstützt aktuell:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.
Bereits für Version 1.0.24 wurde die vollständige Runtime-Schlüsselparität dieser sechs Sprachpakete geprüft.
Seit RegioMail2Content 1.0.26 enthält die Erweiterung einen eigenen Backend-Menüpunkt „Hilfe & Dokumentation“.
Die Hilfe richtet sich automatisch nach der im Joomla-Backend eingestellten Sprache.
Sie beschreibt unter anderem den grundsätzlichen Workflow, Postfächer und OAuth2, Absenderverwaltung, Queue, Mail2Content-Tags, Vorlagen, Filter, Regeln, Bilder, Quarantäne, Workflow, Dubletten, Diagnosen, Scheduler, Sicherheit und typische Arbeitsschritte.
Damit muss für die grundlegende Bedienung nicht zwingend eine externe Dokumentationsseite aufgerufen werden.
Für redaktionelle Systeme ist die Kennzeichnung der Herkunft eines Inhalts wichtig.
RegioMail2Content kann Quellenangaben und Disclaimer in die Artikelverarbeitung einbeziehen.
Diese Angaben können beispielsweise abhängig vom Absender oder von einer Absendergruppe automatisch ergänzt werden.
Mit den Template-Platzhaltern {SOURCE} und {DISCLAIMER} können diese Informationen anschließend an der gewünschten Position innerhalb des Artikels ausgegeben werden.
Automatisierte Veröffentlichungsprozesse sollten nachvollziehbar bleiben.
RegioMail2Content verfügt deshalb über Audit- und Protokollierungsfunktionen.
Dadurch kann nachvollzogen werden, welche Verarbeitungsschritte durchgeführt wurden und welche Entscheidungen oder Fehler während des Imports aufgetreten sind.
Sensible Daten und Zugangsdaten sollen dabei nicht ungeschützt protokolliert werden.
Die Erweiterung besitzt eine eigene Systemprüfung.
Geprüft werden können unter anderem Plattform, Datenbank, Plugins, Scheduler, Workflow, Dateien, Sprachen und weitere Integrationspunkte.
Bei Verbindungsproblemen unterscheidet die Diagnose beispielsweise zwischen DNS-/Netzwerkproblemen, TLS-Problemen, Timeout, Authentifizierung, OAuth2, IMAP-Ordnern, Datenbankschema, MIME-/Parsing-Problemen oder dem Fall, dass schlicht keine Nachricht vorhanden ist.
Damit sollen Fehlermeldungen möglichst aussagekräftig sein und nicht nur einen allgemeinen Fehler anzeigen.
RegioMail2Content enthält ein Joomla-Task-Plugin.
Dadurch kann der E-Mail-Abruf über den Joomla Scheduler automatisiert werden.
Ein Administrator muss den Abruf somit nicht ständig manuell auslösen.
In Kombination mit Queue, Locking und Retry-Mechanismen kann daraus ein weitgehend automatisierter Mail-to-Content-Workflow aufgebaut werden.
RegioMail2Content verfügt über einen eigenen Bereich für Backup & Migration.
Konfigurations- und Diagnosedaten können exportiert werden.
Seit Version 1.0.27 wurden die direkten Exportwege zusätzlich korrigiert: Exporte sollen nun tatsächlich als Datei heruntergeladen werden und nicht mehr lediglich als Textinhalt im Browser erscheinen.
Dies betrifft unter anderem JSON-Backup, Diagnose-JSON, Nachrichten-Quelldaten und Auditlog-CSV.
Für gespeicherte Nachrichten und Protokolldaten existieren Retention- beziehungsweise Aufbewahrungsfunktionen.
Damit können Daten nach definierten Regeln verwaltet und langfristig unnötige Datenbestände reduziert werden.
Gerade bei produktiven Mail-Systemen ist dies relevant, da E-Mails personenbezogene oder anderweitig vertrauliche Informationen enthalten können.
RegioMail2Content wurde mit einer umfangreichen Sicherheitsarchitektur entwickelt.
Berücksichtigt werden unter anderem SQL-Injection, Cross-Site-Scripting, CSRF, ACL, IDOR/BOLA, SSRF, Path Traversal, Symlink-Angriffe, unsichere Uploads, MIME-Manipulation, XML/XXE, OAuth2-Secrets, Open Redirects, Host-Header-Probleme, Regex-DoS, CSV-Formula-Injection sowie der Schutz sensibler Diagnose- und Logdaten.
Unbekannte, deaktivierte oder nicht zugeordnete Absender sollen niemals automatisch veröffentlicht werden. Server-seitige Absenderregeln, ACL und Sanitizing dürfen nicht durch Angaben innerhalb einer E-Mail umgangen werden.
RegioMail2Content besteht aus einem vollständigen Joomla-Paket mit drei wesentlichen Erweiterungen:
com_regiomail2content – zentrale Administrations- und Verarbeitungskomponente
plg_task_regiomail2content – Integration in den Joomla Scheduler
plg_content_regiomail2contentsource – Content-Plugin für die Verarbeitung beziehungsweise Ausgabe zugehöriger Quellinformationen
Die Entwicklungsbasis ist auf Joomla 5 und Joomla 6 ausgelegt.
Ein typischer produktiver Einsatz könnte folgendermaßen aussehen:
Ein Administrator richtet zunächst ein IMAP- oder OAuth2-Postfach ein. Anschließend werden vertrauenswürdige Absender oder Absendergruppen angelegt. Für diese werden Zielkategorie, Sprache, Veröffentlichungsstatus, Filterprofil und Artikelvorlage festgelegt.
Ein berechtigter Absender sendet danach eine E-Mail an das eingerichtete Postfach.
RegioMail2Content ruft die Nachricht ab, übernimmt sie in die Queue und analysiert Absender, MIME-Struktur, Mail2Content-Tags, Text, HTML, Bilder und Anhänge. Anschließend werden Filter und Regeln angewendet.
Ist die Nachricht zulässig, werden die Inhalte anhand der hinterlegten Artikelvorlage zusammengesetzt und ein normaler Joomla-Artikel erzeugt. Ist eine automatische Verarbeitung nicht möglich oder nicht erlaubt, kann die Nachricht stattdessen in der Quarantäne verbleiben.
Der gesamte Ablauf kann über Auditlog, Diagnose und Systemprüfung nachvollzogen werden.
Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass E-Mail als sehr einfaches Eingabemedium mit der strukturierten Inhaltsverwaltung von Joomla verbunden wird.
Ein externer Autor benötigt nicht zwingend einen Joomla-Backend-Zugang. Gleichzeitig behält der Webseitenbetreiber die Kontrolle über Absender, Kategorien, Veröffentlichungsstatus, Vorlagen, Regeln und Sicherheit.
Dadurch lassen sich große Mengen regelmäßig eintreffender Inhalte effizienter verarbeiten, ohne die redaktionelle und sicherheitstechnische Kontrolle vollständig aufzugeben.
RegioMail2Content ist weit mehr als ein einfacher „E-Mail zu Joomla-Artikel“-Importer. Die Erweiterung bildet eine komplette Verarbeitungsschicht zwischen einem E-Mail-Postfach und dem Joomla Content Management System.
Sie kombiniert IMAP und OAuth2, Absenderverwaltung, Queue-Verarbeitung, Mail2Content-Tags, Filter und HTML-Sanitizing, Bildverarbeitung, SSRF-Schutz, Artikelvorlagen, Regel-Engine, Quarantäne, Joomla-Workflow, Artikelaktualisierung, Dublettenerkennung, Mehrsprachigkeit, Scheduler, Auditlog, Diagnose, Backup und Migration sowie eine integrierte mehrsprachige Dokumentation.
Dadurch eignet sich RegioMail2Content insbesondere für Joomla-Projekte, bei denen viele Inhalte regelmäßig aus unterschiedlichen externen Quellen angeliefert und dennoch kontrolliert, nachvollziehbar und sicher in die bestehende Joomla-Infrastruktur übernommen werden sollen.
RegioMail2Content ist eine umfangreiche Automatisierungs-, Sicherheits- und Redaktionslösung für Joomla 5 und Joomla 6. Die Erweiterung übernimmt eingehende E-Mails aus einem oder mehreren Postfächern, analysiert und validiert deren Inhalte und kann daraus kontrolliert normale Joomla-Artikel in com_content erzeugen oder bestehende Artikel aktualisieren.
Der Funktionsumfang geht weit über einen einfachen „E-Mail zu Artikel“-Importer hinaus. Zwischen dem Abruf einer Nachricht und der Erstellung eines Artikels befindet sich eine mehrstufige Verarbeitungskette mit Absenderprüfung, Sicherheitsbewertung, Filterung, Bildverarbeitung, Regelwerk, Dublettenerkennung, Quarantäne, Joomla-Workflow, Mehrsprachigkeit, Auditierung und Fehlerbehandlung.
RegioMail2Content ist damit insbesondere für redaktionelle Systeme geeignet, bei denen Inhalte regelmäßig per E-Mail von Behörden, Unternehmen, Vereinen, Agenturen, Redaktionen oder anderen definierten Quellen angeliefert werden.
Das vollständige Joomla-Paket besteht aus drei gemeinsam installierten Erweiterungen.
com_regiomail2contentDie Komponente bildet die zentrale Verwaltungs- und Verarbeitungsebene. Sie enthält unter anderem Postfachverwaltung, Absenderverwaltung, Filter, Regeln, Nachrichtenwarteschlange, Quarantäne, Diagnose, Migration, Systemprüfung, Auditierung und sämtliche Content-Verarbeitungsdienste.
plg_task_regiomail2contentDas Task-Plugin integriert RegioMail2Content in den nativen Joomla Scheduled Tasks Scheduler.
Es übernimmt die automatisierte Verarbeitung und stellt eigene Routinen für Postfachabruf, Verarbeitung, Aufbewahrungsbereinigung, Queue-Bereinigung, Diagnosebereinigung und Systemprüfung bereit.
plg_content_regiomail2contentsourceDas Content-Plugin ergänzt die erzeugten Joomla-Artikel um gespeicherte Quelleninformationen, Disclaimer, Fotografenangaben und Copyrightinformationen. Außerdem synchronisiert es relevante Joomla-Workflow- und Veröffentlichungsinformationen zurück zu RegioMail2Content.
RegioMail2Content kann mehrere voneinander unabhängige Postfächer verwalten.
Für jedes Postfach können unter anderem Server, Port, Verschlüsselung, Benutzername, Authentifizierungsart, Ordner, Zeitüberschreitung, Abrufmenge, maximale Nachrichtengröße, Retry-Verhalten und Queue-Priorität getrennt festgelegt werden.
Dadurch können beispielsweise verschiedene Redaktionspostfächer parallel betrieben werden:
presse@...
polizei@...
vereine@...
kundennews@...
Jedes Postfach kann seine eigenen Richtlinien für Kategorien, Sprache, Joomla-Autor, Veröffentlichungsverhalten, Tags und Disclaimer erhalten.
Kennwörter und andere sensible Zugangsdaten werden nicht als normale Klartextkonfiguration behandelt.
Das Paket enthält dafür eine eigene CredentialCipher-Infrastruktur.
Auch OAuth-Tokens besitzen eine separate Verschlüsselungsschicht.
Zusätzlich existiert ein zentraler Secret-Redactor, der sensible Werte wie Passwörter, Tokens, Authorization-Header, Cookies, Sessioninformationen, API-Keys und Client-Secrets aus Diagnose- und Protokolldaten herausfiltert.
Die Erweiterung enthält einen eigenen IMAP-Mailboxadapter.
Dieser unterstützt sowohl Verbindungstests als auch den kontrollierten Abruf neuer Nachrichten.
Der Abruf erfolgt nicht einfach anhand einer kompletten Mailboxkopie. RegioMail2Content arbeitet unter anderem mit Mailbox-UIDs, Statusinformationen und persistenter Nachrichtenverwaltung, sodass bereits bekannte Nachrichten nicht beliebig erneut verarbeitet werden.
Neben klassischer Anmeldung per Benutzername und Kennwort besitzt RegioMail2Content eine OAuth2-fähige Adapterarchitektur.
Im Paket befinden sich Provider für:
Microsoft 365
Google Workspace
generisches OAuth2
Für generische Provider können Autorisierungs- und Token-Endpunkte sowie Scopes konfiguriert werden.
Die Infrastruktur verwaltet außerdem Access Tokens, Refresh Tokens, Tokenlaufzeiten und temporäre OAuth-Zustände.
RegioMail2Content integriert sich direkt in den Joomla-Scheduler.
Die zentrale Abrufroutine erledigt dabei wesentlich mehr als nur den Mailabruf. Sie kann innerhalb eines Scheduler-Laufs:
Postfächer abrufen, Nachrichten einreihen, Nachrichten verarbeiten, Joomla-Artikel erzeugen oder verändern, Sender-Rückmeldungen versenden, Queue-Wartung durchführen und Administratorwarnungen bewerten.
Zusätzlich besitzt das Paket eigene Scheduler-Routinen für:
Retention Cleanup,
Queue Cleanup,
Diagnostic Cleanup und
Foundation/System Check.
Scheduler-Runs werden gegen parallele Ausführung geschützt.
Eine empfangene Nachricht wird nicht unmittelbar ungeprüft als Artikel gespeichert.
RegioMail2Content besitzt eine persistente Queue.
Nachrichten durchlaufen definierte Zustände wie Eingang, Validierung, Verarbeitungsbereitschaft, Verarbeitung, Wiederholungsversuch und terminale Zustände.
Damit wird die Verarbeitung reproduzierbarer und fehlertoleranter.
Vorübergehende Fehler führen nicht sofort zum endgültigen Verlust einer Nachricht.
Die Queue unterstützt Wiederholungsversuche mit konfigurierbaren Zeitabständen.
Die Verzögerung kann mit steigender Anzahl von Versuchen wachsen und besitzt ein konfigurierbares Maximum.
Nach dauerhaftem Fehlschlag können Nachrichten in einen Dead-Letter-Zustand überführt werden.
Administratoren können geeignete Nachrichten auch manuell für einen erneuten Verarbeitungsversuch vorbereiten.
Sowohl Scheduler-Läufe als auch einzelne Nachrichten werden gegen parallele Verarbeitung geschützt.
Dazu besitzt das System unter anderem:
Scheduler Locks, Nachrichten-Locks, Lock-Ablaufzeiten und spezielle Sperren für Artikelupdates.
Abgestürzte oder abgebrochene Verarbeitungsläufe können dadurch erkannt und alte Locks kontrolliert wieder freigegeben werden.
Eine zentrale Sicherheitsfunktion ist die serverseitige Absenderfreigabe.
Ein unbekannter Absender darf nicht einfach aufgrund von Angaben innerhalb seiner eigenen E-Mail Veröffentlichungsrechte erhalten.
Der Sender wird serverseitig geprüft und muss für das entsprechende Postfach freigegeben sein.
Nicht bekannte, deaktivierte oder einem Postfach nicht zugeordnete Absender können in die Quarantäne überführt werden.
Absender können zu Gruppen zusammengefasst werden.
Vorgesehen sind unter anderem Gruppentypen für Behörden, Polizei, Vereine, Unternehmen, Agenturen sowie frei definierbare Gruppen.
Gruppen können hierarchisch organisiert werden.
Dadurch lassen sich gemeinsame Vorgaben zentral definieren und anschließend auf einzelne Absender vererben.
Ein wichtiger Bestandteil von RegioMail2Content ist die Konfigurationsvererbung.
Einstellungen können auf System-, Postfach-, Gruppen- und Absenderebene definiert werden.
Ein einzelner Sender kann Werte vom übergeordneten System übernehmen oder gezielt überschreiben.
Dies betrifft beispielsweise:
Kategorien, Standardsprache, Joomla-Autor, Veröffentlichungsmodus, Workflow, Disclaimer, Quelleninformationen, Tag-Berechtigungen, externe Bilder, Filterprofile und Content-Templates.
Damit lassen sich auch sehr große Absenderbestände zentral administrieren.
Für System, Postfach, Gruppe und Sender können erlaubte Joomla-Content-Kategorien definiert werden.
Zusätzlich lässt sich eine Standardkategorie bestimmen.
Dadurch kann ein Sender beispielsweise ausschließlich Inhalte für bestimmte Kategorien liefern.
Eine in der Mail angeforderte Kategorie kann nicht beliebig die serverseitig erlaubte Kategorieauswahl umgehen.
RegioMail2Content kann für eingehende Inhalte einen definierten Joomla-Benutzer als Artikelautor verwenden.
Die Zuordnung kann über die Vererbung auf unterschiedlichen Ebenen vorgenommen werden.
Damit können beispielsweise Inhalte eines bestimmten Pressepartners immer einem dafür vorgesehenen Joomla-Autorenkonto zugewiesen werden.
Für Absender und übergeordnete Ebenen kann eine Standardsprache definiert werden.
Zusätzlich prüft eine eigene Content-Language-Policy, welche Joomla-Inhaltssprachen tatsächlich veröffentlicht und für RegioMail2Content freigegeben sind.
Eine Mail kann dadurch nicht beliebig nicht erlaubte Sprachwerte erzwingen.
[LANG] und Mail2Content-SteuertagsRegioMail2Content besitzt einen eigenen MailTag-Parser.
Unterstützte Steuerdirektiven umfassen unter anderem:
TITLE
LANG
CATEGORY
ARTICLE_TAGS
CONTENT-ID
ACTION
TRANSLATION-GROUP
Zusätzlich existieren Inhalts- und Formatierungsanweisungen wie:
INTRO
READMORE
H1
H2
H3
BOLD
ITALIC
QUOTE
LINK
LIST
IMAGE
INTROIMAGE
FULLIMAGE
Damit können strukturierte E-Mails gezielt auf Joomla-Artikelstrukturen abgebildet werden.
Nicht jeder Absender muss alle Steuertags verwenden dürfen.
Für System, Postfach, Gruppe und Sender lassen sich erlaubte Mail2Content-Tags festlegen.
Für nicht erlaubte Tags kann konfiguriert werden, ob sie:
ignoriert, entfernt, als Text behandelt, als Warnung protokolliert, zur Quarantäne führen oder die Nachricht vollständig ablehnen.
Besonders sicherheitsrelevante Aktionen werden restriktiver behandelt.
Ein Sender kann einen eigenen Verarbeitungsmodus erhalten.
Unterstützt werden:
Plaintext
MailTags
HTML
Auto
Damit können sowohl einfache Textmails als auch speziell formatierte Steuer-Mails und HTML-Newsletter verarbeitet werden.
Normale Textmails können ohne HTML-Abhängigkeit verarbeitet werden.
Textinhalte durchlaufen die vorgesehenen Filter-, Berechtigungs- und Sicherheitsstufen, bevor daraus Joomla-Content entsteht.
HTML-Mails besitzen eine eigene Verarbeitungspipeline.
Das System übernimmt nicht einfach den ursprünglichen HTML-Code einer Nachricht.
Vor einer Veröffentlichung werden Strukturfilter, Linkfilter und der zentrale HTML-Sanitizer angewendet.
Der HtmlSanitizer arbeitet mit explizit erlaubten HTML-Tags, Attributen und CSS-Eigenschaften.
Gefährliche oder nicht erlaubte Inhalte werden entfernt beziehungsweise neutralisiert.
Dadurch werden insbesondere typische HTML-/XSS-Risiken eingehender E-Mails reduziert.
Textfilter können global oder gezielt für Postfach, Absendergruppe oder einzelnen Sender definiert werden.
Unterstützt werden unter anderem Filtertypen für:
exakte Treffer, enthaltene Zeichenfolgen, Anfang, Ende, Bereiche zwischen Markern, Verarbeitung ab einem Marker, Verarbeitung bis zu einem Marker und reguläre Ausdrücke.
Filter können einmalig oder für alle Treffer angewendet werden.
Damit lassen sich beispielsweise Signaturen, wiederkehrende Footer, standardisierte Mailtexte oder andere unerwünschte Bereiche automatisiert entfernen.
Für HTML-Mails existieren separate Strukturfilter.
Sie können als Blacklist oder Whitelist arbeiten.
Filter können auf HTML-Tags, Klassen, IDs, Attribute, Attributwerte, CSS-Selektoren, URLs und Domains reagieren.
Dadurch lassen sich beispielsweise Newsletter-Navigation, Trackingelemente, Signaturen oder unerwünschte HTML-Komponenten entfernen, ohne den gesamten eigentlichen Artikelinhalt zu verwerfen.
Filterprofile unterstützen zusätzlich Regeln für Links.
Links werden dadurch als eigenständiger Bestandteil der HTML-Verarbeitung behandelt und nicht nur über reinen Textvergleich bearbeitet.
Mehrere Filterregeln können zu wiederverwendbaren Filterprofilen zusammengefasst werden.
Ein Profil kann Konfigurationen für:
Textregeln, HTML-Regeln, Bildregeln, Linkregeln, Tagregeln und zusätzliche Sicherheitsoptionen enthalten.
Profile können Absendern zugewiesen und innerhalb der Vererbung genutzt werden.
Zusätzlich besitzt das System Export-/Importinformationen für Filterprofile und sogenannte Override Keys.
Bildanhänge werden von einer eigenen Medienpipeline verarbeitet.
Sie werden nicht ungeprüft in Joomla übernommen.
Geprüft werden unter anderem Dateityp, MIME-Typ, Dateiendung, Dateigröße, Bilddimensionen und tatsächliche Bilddaten.
Das Paket unterscheidet zwischen zulässigen Bilddateien und gefährlichen beziehungsweise ausführbaren Dateitypen.
Verdächtige Anhänge können dazu führen, dass eine Nachricht vollständig in die Quarantäne verschoben wird.
Die Bildverarbeitung besitzt zentrale Grenzen.
Standardmäßig können unter anderem maximale Anzahl, maximale Einzeldateigröße, maximale Gesamtgröße, maximale Breite, maximale Höhe und maximale Pixelanzahl konfiguriert werden.
Damit wird verhindert, dass über extrem große oder zahlreiche Bilddateien unnötig Speicher und Rechenzeit verbraucht werden.
Bildfilter können global sowie auf Postfach-, Gruppen- oder Absenderebene definiert werden.
Zu den Filtermöglichkeiten gehören:
Mindestbreite, Mindesthöhe, Mindestgröße, Maximalgröße, Dateiname, Dateinamensmuster, MIME-Typ, CID, SHA-256, Herkunft, URL-Domain und Tracking-Pixel-Erkennung.
Bilder können anhand ihres SHA-256-Hashes erkannt werden.
Damit lassen sich beispielsweise wiederkehrende Logos, Signaturgrafiken oder bekannte unerwünschte Bilder zuverlässig identifizieren, selbst wenn deren Dateiname verändert wurde.
Inline eingebettete HTML-Mail-Bilder mit cid:-Referenzen werden unterstützt.
RegioMail2Content kann solche Referenzen einem tatsächlich zur Nachricht gehörenden Bild zuordnen und in eine lokale sichere Medienreferenz überführen.
Das Laden externer Bilder ist standardmäßig restriktiv.
Die Modi sind:
deny
oder
allowlist.
Bei Allowlist-Betrieb müssen erlaubte Domains definiert werden.
Der SecureRemoteImageFetcher prüft Ziele und IP-Adressen, begrenzt Weiterleitungen, Übertragungsgröße und Timeout und verhindert den Zugriff auf interne beziehungsweise nicht öffentliche Netzbereiche.
Dadurch wird verhindert, dass eine E-Mail den Joomla-Server als SSRF-Proxy für interne Dienste missbraucht.
Bilder können innerhalb des Artikels gezielt positioniert werden.
Der Image-Tag-Service unterstützt Positionierungen wie:
links, rechts, zentriert, volle Breite, Introbild und Fulltextbild.
Damit lassen sich aus E-Mail-Anhängen sowohl normale Inhaltsbilder als auch Joomla-Intro- und Fulltextbilder erzeugen.
Die Bildpipeline unterstützt zusätzliche Informationen für die Darstellung und Dokumentation eines Bildes.
Dazu gehören unter anderem Alt-Texte, Bildunterschriften, Fotografenangaben und Copyrightinformationen.
Für importierte Artikel kann RegioMail2Content einen eigenen Quellen-Snapshot speichern.
Dazu gehören beispielsweise:
Quellenname, Organisation, Quell-URL, Fotograf und Copyrightangabe.
Die Daten bleiben dem erzeugten Artikel zugeordnet und können später im Backend nachvollzogen werden.
Disclaimer können zentral, pro Postfach, Gruppe oder Sender definiert werden.
Die Position ist konfigurierbar.
Unterstützt werden unter anderem:
vor dem Artikel, nach dem Artikel, nach dem Weiterlesen-Bereich, über das Content-Plugin oder ausschließlich als Metadaten.
Damit können unterschiedliche Absender eigene rechtliche oder redaktionelle Hinweise erhalten.
Das mitgelieferte Content-Plugin kann gespeicherte Quelleninformationen beim Anzeigen eines Artikels ergänzen.
Es kann unter anderem Quelle, Disclaimer, Fotograf und Copyright anzeigen.
Quell-URLs werden dabei vor der Darstellung erneut geprüft.
RegioMail2Content besitzt eine Dry-Run-Infrastruktur.
Damit kann die Verarbeitung einer Nachricht simuliert werden, ohne tatsächlich einen Joomla-Artikel zu veröffentlichen.
Dry Runs können auf gespeicherten Nachrichten, einem kontrollierten Postfachabruf oder einer hochgeladenen .eml-Datei basieren.
Die eigentliche Verarbeitungskette kann dadurch vor einer Freigabe nachvollzogen werden.
Das Testcenter bietet eine kontrollierte Umgebung zur Analyse der Verarbeitungskette.
Eine EML-Testdatei kann mit Größenbeschränkung hochgeladen und untersucht werden.
Diagnoseläufe werden getrennt gespeichert, besitzen Aufbewahrungszeiten und Zugriffskontrollen und können anschließend wieder automatisch bereinigt werden.
Testläufe sollen keine Artikel erzeugen oder verändern.
Nachrichten, die nicht sicher automatisch verarbeitet werden können, können in der Quarantäne landen.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
unbekannter Absender, deaktivierter Sender, falsche Postfachzuordnung, ungültige Absenderkonfiguration, verbotene MailTags, gefährliche Anhänge, Bildfehler, Trust-Bewertung oder eine bewusst konfigurierte Quarantänerichtlinie.
Eine Quarantäne bedeutet ausdrücklich nicht „später automatisch veröffentlichen“.
Für quarantänisierte Nachrichten stehen kontrollierte Moderationsfunktionen bereit.
Ein Administrator kann eine Nachricht erneut prüfen, eine Vorschau öffnen, freigeben, ablehnen, den Absender zur Whitelist hinzufügen, Filteranpassungen einleiten oder die Nachricht löschen.
Eine Freigabe führt die Nachricht wieder der normalen Verarbeitungspipeline zu.
Moderationsaktionen werden protokolliert.
Neben der einfachen Whitelist besitzt das System eine zusätzliche Trust Assessment Engine.
Sie berechnet einen Vertrauenswert und klassifiziert Nachrichten in:
HIGH
MEDIUM
LOW
Die Schwellenwerte können konfiguriert werden.
Für jede Vertrauensstufe kann bestimmt werden, ob automatische Verarbeitung, Freigabeprozess oder Quarantäne verwendet werden soll.
RegioMail2Content besitzt eine eigene Regel-Engine zur automatischen Content-Steuerung.
Regeln können priorisiert und nach einem Treffer beendet werden.
Bedingungen lassen sich mit AND- und OR-Logik kombinieren.
Auswertbare Felder umfassen unter anderem:
Absender, Empfänger, CC, Betreff, Nachrichtentext, Sprache, Mail2Content-Tags, vorhandene Anhänge, Dateinamen, MIME-Typ und ausgewählte Mailheader.
Vergleichsoperatoren umfassen:
gleich, ungleich, enthält, enthält nicht, beginnt mit, endet mit und Regex.
Eine passende Regel kann unter anderem folgende Zielwerte verändern:
Kategorie, Sprache, Joomla-Autor, Disclaimer, Filterprofil, Content-Template, Joomla-Workflow, Workflowphase und Veröffentlichungsmodus.
Dadurch lassen sich komplexe redaktionelle Routingregeln ohne Änderung des eigentlichen Mailabrufs aufbauen.
Neben der eigentlichen Regelverwaltung besitzt das Backend eine eigene Rule-Test-Ansicht.
Damit kann geprüft werden, wie das bestehende Regelwerk auf Nachrichten beziehungsweise Testkontexte reagieren würde.
RegioMail2Content enthält wiederverwendbare Artikeltemplates.
Templates besitzen unter anderem:
Titel, Template-Key, Typ, Sprache, Beschreibung, Status, Reihenfolge und HTML-Template.
Ein Template kann einem Sender oder einer übergeordneten Konfiguration zugewiesen werden.
Das Template-System rendert den eigentlichen Mailinhalt zusammen mit Kontextinformationen wie Quelle und Disclaimer.
Das erzeugte Ergebnis wird ebenfalls über den HTML-Sanitizer abgesichert.
RegioMail2Content integriert sich in das native Joomla-Workflow-System.
Ein Sender kann beispielsweise so konfiguriert werden, dass eine neue Nachricht nicht sofort veröffentlicht wird, sondern in einen definierten Joomla-Workflow und eine bestimmte Workflowphase gelangt.
Die Erweiterung prüft konfigurierte Workflow-/Stage-Zuordnungen und verfolgt anschließend den Status des Joomla-Artikels.
Je nach Konfiguration können Inhalte unterschiedlich behandelt werden.
Unterstützt werden unter anderem:
automatische Veröffentlichung, unveröffentlicht anlegen, Freigabe erforderlich, Joomla Workflow und Quarantäne.
Der tatsächlich verwendete Modus kann zusätzlich durch Trust-Bewertung oder Regel-Engine verschärft werden.
RegioMail2Content kann nicht nur neue Artikel erzeugen.
Über Content-Referenzen und die Steuertags CONTENT-ID und ACTION können vorhandene Joomla-Artikel gezielt angesprochen werden.
Unterstützte Aktionen sind:
UPDATE
APPEND
REPLACE
ARCHIVE
UNPUBLISH
Die oben genannten Aktionen müssen dem jeweiligen Sender ausdrücklich erlaubt werden.
Ein Sender kann daher beispielsweise neue Inhalte liefern und bestehende Artikel aktualisieren dürfen, ohne automatisch das Recht zum Archivieren oder Depublizieren zu besitzen.
Damit werden Mail-Steuertags nicht zu einem allgemeinen Administrationszugang für Joomla-Inhalte.
Sender können auf bestimmte vorhandene Joomla-Artikel eingeschränkt werden.
Damit kann beispielsweise ein externer Datenlieferant ausschließlich die Artikel aktualisieren, für die er ausdrücklich zuständig ist.
Für bestehende Artikel besitzt das System eine eigene Konfliktverwaltung.
RegioMail2Content führt Referenz- und Versionsinformationen und kann erkennen, wenn sich ein Artikel seit dem bekannten Stand verändert hat.
Dadurch soll verhindert werden, dass eine eingehende E-Mail unbemerkt zwischenzeitlich vorgenommene redaktionelle Änderungen überschreibt.
Konflikte werden separat gespeichert und können administrativ bearbeitet beziehungsweise aufgelöst werden.
Die Erweiterung analysiert eingehende Nachrichten auf mögliche Dubletten.
Dazu existieren unter anderem Hashes für Originalnachricht, normalisierten Mailinhalt, normalisierten Content, Anhänge und Betreff.
Zeitfenster für Content-, Betreff- und Attachment-Dubletten sind konfigurierbar.
Dadurch können sowohl exakte Wiederholungen als auch verschiedene Formen möglicher Inhaltsduplikate erkannt werden.
Eine identische Nachricht soll nicht bei jedem erneuten Abruf einen neuen Artikel erzeugen.
Dafür kombiniert das System Mailbox-UIDs, Hashes, Dublettenerkennung, Queue-Zustände und Content-Referenzen.
Dies ist besonders wichtig bei Scheduler-Wiederholungen, Timeouts oder Verbindungsabbrüchen.
Die Administrationsoberfläche ist vollständig für folgende Sprachen vorbereitet:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.
Auch Task-Plugin und Content-Plugin enthalten diese Sprachpakete.
Neben der Sprache der Benutzeroberfläche behandelt RegioMail2Content auch die tatsächliche Joomla-Inhaltssprache eines Artikels.
Die Content-Language-Policy berücksichtigt veröffentlichte Joomla-Sprachen und die für RegioMail2Content serverseitig freigegebenen Sprachen.
Über TRANSLATION-GROUP können zusammengehörige Inhalte unterschiedlicher Sprachen miteinander verbunden werden.
Dazu besitzt das System eigene Tabellen und Services für Übersetzungsgruppen, Gruppenmitglieder und Auditinformationen.
Vorhandene Joomla-Artikel können entsprechend zu Sprachassoziationen zusammengeführt werden.
RegioMail2Content kann Statusmeldungen an einen Absender zurücksenden.
Konfigurierbare Ereignisse umfassen unter anderem:
Erfolg, Veröffentlichung, Freigabe erforderlich, Ablehnung, Quarantäne und Fehler.
Welche Informationen enthalten sein dürfen, lässt sich getrennt festlegen.
Mögliche Felder sind beispielsweise:
Titel, Artikel-ID, Kategorie, Status, öffentliche URL und Grund.
Rückmeldungen können automatisch oder explizit in:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch
erzeugt werden.
Damit kann ein internationaler Absenderbestand mit derselben Installation verarbeitet werden.
Die Feedbackfunktion besitzt Schutzmaßnahmen gegen automatische Endlosschleifen.
Sie kann unter anderem Autoreplies, Bounces und typische No-Reply-Absender unterdrücken.
Zusätzlich kann ein stündliches Rate-Limit pro Sender konfiguriert werden.
RegioMail2Content besitzt zusätzlich zum normalen technischen Log eine eigene Audit-Infrastruktur.
Sicherheits- und Verwaltungsaktionen können damit nachvollziehbar dokumentiert werden.
Im Paket existieren spezialisierte Audits unter anderem für:
Absender, Absendergruppen, Filter, Templates, Quarantäne, Regeln, Übersetzungsgruppen, Artikelupdates und Konflikte.
Der zentrale AuditTrail-Service kann die Integrität der jüngsten Auditkette überprüfen.
Damit wird die Auditfunktion nicht nur als einfache Liste von Textmeldungen verwendet, sondern besitzt zusätzliche Mechanismen zur Prüfung zusammenhängender Auditdaten.
Neben dem Auditlog gibt es ein technisches Systemprotokoll.
Dort können beispielsweise Verarbeitungsergebnisse, Scheduler-Ereignisse und technische Fehler aufgezeichnet werden.
Sensible Geheimnisse sollen vor Speicherung beziehungsweise Darstellung maskiert werden.
Die Komponente enthält eine zentrale Dashboard-Ansicht.
Sie bündelt wesentliche Informationen aus Mailverarbeitung, Queue, Quarantäne, Fehlern und Systemzustand.
Damit können Administratoren den Betriebszustand überwachen, ohne jede einzelne Datenbanktabelle kontrollieren zu müssen.
RegioMail2Content besitzt ein aktives Alert-System.
Warnungen können unter anderem ausgelöst werden bei:
nicht erreichbaren Postfächern, wiederholten Abruffehlern, nicht mehr laufendem Scheduler, ungewöhnlich vielen Quarantänefällen, hoher Fehlerrate, vielen unbekannten Absendern, gefährlichen Anhängen, Speicherfehlern oder Problemen mit dem Datenbankschema.
Administratoren können Warnungen als Backend-Hinweis erhalten.
Optional können Warnungen zusätzlich an konfigurierte Administrator-E-Mail-Adressen verschickt werden.
Schwellwerte, Zeitfenster und Cooldown-Zeiten sind konfigurierbar.
Für verschiedene Datenarten können getrennte Aufbewahrungsfristen festgelegt werden.
Dies betrifft unter anderem:
Originalmails, Nachrichtentext, Anhänge, Quarantänedaten, technische Logs, Auditlogs und Fehlerdaten.
Mögliche Aufbewahrungsmodi reichen von „nicht speichern“ über definierte Fristen bis zu unbegrenzter Aufbewahrung.
Die Aufbewahrungsregeln können durch einen eigenen Scheduler-Task automatisch angewendet werden.
Die Bereinigung erfolgt batchweise und wird selbst wiederum über Retention-Runs und Auditanker dokumentiert.
Für administrative Prüfungen ist zusätzlich ein Dry-Run-Modus vorgesehen.
Für gespeicherte Nachrichtendaten existiert ein eigener Exportservice.
Dadurch können zu einer Nachricht gespeicherte Informationen kontrolliert zusammengestellt werden.
RegioMail2Content besitzt eine zentrale Performance Policy.
Konfigurierbar sind unter anderem:
Postfach-Batchgröße, Nachrichten-Batchgröße, maximales Queue-Limit, maximale Scheduler-Laufzeit, reservierter Arbeitsspeicher, MIME-Spool-Schwelle, Retry-Zeit, Queue-Cleanup-Batchgröße, Message-Lock-TTL und maximale Listengröße im Backend.
Scheduler-Läufe besitzen ein eigenes Laufzeit- und Speicherbudget.
Die Verarbeitung kann dadurch rechtzeitig unterbrochen beziehungsweise auf einen späteren Lauf verschoben werden, bevor PHP-Laufzeit oder Speicher vollständig erschöpft sind.
Das ist insbesondere bei vielen Postfächern oder großen Nachrichtenmengen relevant.
Das Paket enthält einen eigenen RFC822-/MIME-Parser.
Er besitzt Limits für MIME-Tiefe und Anzahl der Bestandteile und unterstützt ein Spooling großer Payloads.
Dadurch wird die Mailstruktur kontrolliert verarbeitet und gegen übermäßig komplexe MIME-Nachrichten begrenzt.
RegioMail2Content enthält ein eigenes Migrationscenter.
Konfigurationen können als strukturierte Daten exportiert und wieder importiert werden.
Ein Import besitzt eine Vorabprüfung und unterschiedliche Konfliktstrategien.
Bestehende Daten können entweder übersprungen oder – nur nach ausdrücklicher Bestätigung – überschrieben werden.
Migrationen werden nicht einfach Datensatz für Datensatz ungesichert eingespielt.
Der Migrationsservice arbeitet mit Vorabprüfung, Konflikterkennung und Transaktionslogik.
Bei einem fehlgeschlagenen produktiven Import ist damit eine vollständige Rücknahme vorgesehen.
Export- und Importläufe werden protokolliert.
Im Backend können unter anderem Richtung, Modus, Konfliktregel, Startzeit und Ergebnis nachvollzogen werden.
Das Systemcheck-Center prüft die lokale Installation auf Produktionsbereitschaft.
Geprüft werden unter anderem:
Joomla-Version, PHP-Version, Datenbanktyp und -version, benötigte PHP-Funktionen, TLS-Fähigkeit, Postfachvoraussetzungen, OAuth-Voraussetzungen, Scheduler, Task-Plugin, Datenbankschema, Dateisystem, Sprachen und Joomla-Content-Integration.
Der Systemcheck verbindet sich beim normalen Aufruf nicht automatisch mit externen Postfächern oder OAuth-Anbietern.
Außerdem zeigt er keine Kennwörter, Client-Secrets oder Tokens an.
Für eine echte Postfachprüfung existieren stattdessen explizite Verbindungstests.
Das Diagnosecenter kann strukturierte Berichte über Verarbeitungsläufe erzeugen.
Die Berichte durchlaufen einen eigenen Maskierungsservice.
Diagnosedaten können gespeichert, wieder geladen und nach Ablauf der definierten Aufbewahrungszeit automatisch entfernt werden.
Diagnoseläufe besitzen Benutzer- und Administratorzugriffskontrollen.
Ein Benutzer kann nicht einfach über eine fremde Run-ID auf einen Diagnoselauf eines anderen Benutzers zugreifen.
Für maskierte und unmaskierte Diagnoseexporte existieren außerdem getrennte ACL-Rechte.
Die Komponente besitzt ein umfangreiches eigenes Rechtesystem.
Neben den Joomla-Standardrechten können unterschiedliche Verwaltungsbereiche getrennt freigegeben werden.
Dazu gehören beispielsweise Rechte für:
Postfächer, Absendergruppen, Absender, Textfilter, HTML-Filter, Bildfilter, Filterprofile, Regeln, Templates, Konflikte, Nachrichten, Testcenter, Dry Run, Quarantäne, Warnungen, Auditlog, Systemlogs, Systemcheck, Quellen, Retention sowie Migration.
Auch sensible Aktionen wie unmaskierter Diagnoseexport oder Löschen aus der Quarantäne besitzen eigene Berechtigungen.
Schreibende Backend-Aktionen verwenden die Joomla-Request- und Tokenmechanismen.
Zusätzlich enthält die Erweiterung einen zentralen RequestGuard, der sicherheitsrelevante Requestprüfungen zusammenfasst.
Ein eigener MassAssignmentGuard verhindert, dass beliebige zusätzliche Requestfelder automatisch in sicherheitsrelevante Datenmodelle übernommen werden.
Damit können nicht vorgesehene Felder nicht allein durch zusätzliche POST-Parameter gesetzt werden.
Die Datenbankservices verwenden Joomla Database Queries und gebundene Parameter.
Benutzer- beziehungsweise Nachrichtendaten werden dadurch nicht als frei zusammengesetzte SQL-Fragmente behandelt.
Bei sensiblen objektbezogenen Aktionen werden nicht nur IDs aus dem Request übernommen, sondern Zustände und Zuordnungen geprüft.
Dies ist unter anderem für Quarantäne, Diagnose, Content-Updates und konfliktbehaftete Artikeländerungen relevant.
Reguläre Ausdrücke aus konfigurierbaren Filtern werden über eine eigene Safe-Regex-Infrastruktur verarbeitet.
Damit sollen problematische beziehungsweise extrem teure reguläre Ausdrücke begrenzt werden.
Für XML-Verarbeitung enthält das Paket einen eigenen Safe-XML-Service.
Dies dient insbesondere dazu, XML-Verarbeitung nicht mit unsicheren Standardoptionen durchzuführen.
Neben dem SSRF-Schutz für Bilder existieren zentrale Dienste für kanonische URLs und ausgehende URLs.
Externe Ziele werden validiert, bevor sie als vertrauenswürdige öffentliche Zieladresse verwendet werden.
Auch die öffentliche Basis-URL für OAuth- und Rückmeldungsfunktionen kann explizit definiert werden.
Auch gespeicherte Quellen-URLs werden vor ihrer Frontenddarstellung nochmals geprüft.
Unter anderem werden nur geeignete HTTP-/HTTPS-Adressen akzeptiert und problematische URL-Bestandteile zurückgewiesen.
Ein wesentlicher Architekturpunkt ist, dass RegioMail2Content kein eigenes proprietäres Artikelsystem verwendet.
Das Endergebnis sind normale Joomla-com_content-Artikel.
Dadurch bleiben die erzeugten Inhalte mit Joomla-Kategorien, Joomla-Benutzern, Joomla-Sprachen, Joomla-Tags, Joomla-Workflows, Joomla-Menüs und anderen Content-Erweiterungen kompatibel.
Das Content-Plugin beobachtet Joomla-Artikel nach dem Speichern beziehungsweise bei Statusänderungen.
Dabei können Artikelstatus, Workflow-ID und Workflowphase zurück in RegioMail2Content synchronisiert werden.
Eine tatsächliche endgültige Veröffentlichung kann zusätzlich mit Benutzer und Zeitpunkt dokumentiert werden.
Das Paket stellt separate Backendbereiche bereit für:
Dashboard, Postfächer, Absendergruppen, Absender, Nachrichten, Textfilter, HTML-Filter, Bildfilter, Filterprofile, Regeln, Regeltest, Artikeltemplates, Quellen/Disclaimer, Konflikte, Quarantäne, Auditlog, Systemprotokoll, Systemprüfung, Testcenter, Retention, Migration und Konfiguration.
Damit werden technische Administration, redaktionelle Moderation und Sicherheitskontrolle klar voneinander getrennt.
Eine typische produktive Verarbeitung sieht folgendermaßen aus:
Eine E-Mail wird über ein konfiguriertes Postfach abgerufen und zunächst als persistente Nachricht erfasst. Anschließend werden RFC822- und MIME-Struktur analysiert, Absender identifiziert und Whitelist sowie Absenderkonfiguration geprüft.
Darauf folgen Sicherheits- und Trust-Bewertung, Dublettenerkennung sowie die Verarbeitung von Anhängen und Bildern.
Erst eine entsprechend freigegebene Nachricht gelangt in die eigentliche Content-Pipeline. Dort werden Absendervererbung und Regel-Engine ausgewertet, Text- beziehungsweise HTML-Filter angewendet und Mail2Content-Tags geprüft.
HTML wird sanitisiert, Bilder werden lokalen sicheren Medienreferenzen zugeordnet und Kategorie, Sprache, Autor, Template, Disclaimer und Workflow werden bestimmt.
Anschließend entscheidet das System, ob ein neuer Joomla-Artikel erzeugt, ein vorhandener Artikel verändert, die Nachricht in einen Workflow gegeben oder in Quarantäne gehalten wird.
Abschließend werden Auditinformationen, Quelleninformationen, Workflowstatus, Rückmeldungen und Monitoringdaten aktualisiert.
RegioMail2Content 1.0.0 ist keine einfache Mail-Import-Erweiterung, sondern eine vollständige kontrollierte Content-Ingestion-Pipeline für Joomla.
Die Erweiterung verbindet automatischen E-Mail-Abruf mit einer mehrstufigen Sicherheits- und Redaktionslogik. Mehrere Postfächer, differenzierte Absenderrechte, hierarchische Gruppen, Content-Filter, HTML-Sanitizing, sichere Bildverarbeitung, MailTags, Regel-Engine, Joomla-Workflows, bestehende Artikelupdates, Mehrsprachigkeit, Dubletten- und Konflikterkennung, Quarantäne, Auditierung, Monitoring, Datenschutz und Diagnose sind innerhalb eines gemeinsamen Systems integriert.
Besonders wichtig ist dabei die klare Trennung zwischen „E-Mail empfangen“ und „Inhalt veröffentlichen“. Eine Nachricht wird nicht allein deshalb vertrauenswürdig, weil sie ein bekanntes Format oder bestimmte Steuertags enthält. Absenderberechtigungen, serverseitige Richtlinien, Sicherheitsfilter, Trust-Bewertung und Joomla-Rechte bleiben maßgeblich.
Damit eignet sich RegioMail2Content insbesondere für Installationen, in denen viele externe oder interne Quellen regelmäßig Inhalte an Joomla liefern sollen, ohne ihnen direkten Backendzugriff zu geben und ohne auf kontrollierte redaktionelle und sicherheitstechnische Abläufe zu verzichten.